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Junges Musical-Theater vereint Jazz und Hip-Hop mit klassischem Ballett

Von: Petra Wolters
Letzte Aktualisierung:
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„Das Rosenmädchen und der Fluch der Dornen”: Irena Kostova mit den Hauptdarstellerinnen vom Jungen Musical-Theater Heinsberg und Erzähler Peter Welter. Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. „Die Pause war zu lang. Nochmal!”, ruft Irena Kostova den drei jungen Mädchen in ihren feinen, kräftig farbigen Ballkleidern zu. Vor dem Spiegel im Ballettsaal der Heinsberger Ballettschule üben sie wie seit Monaten schon jeden Samstagnachmittag ihren Part im Stück.

Alle anderen sitzen gespannt rundherum und fiebern mit, hin auf die große Premiere für „Das Rosenmädchen und der Fluch der Dornen”.

Mit dieser neuen Produktion setzt das Junge Musical-Theater Heinsberg seine schon seit 13 Jahren bestehende Tradition fort. Jedes Jahr neu führt es zeitgemäß bearbeitete Märchen oder Kindergeschichten auf.

Mit zwei großen Unterschieden in diesem Jahr: Erstmals hat die mit eigenen Schulen in Heinsberg und Erkelenz tätige Ballettlehrerin Irena Kostova das Stück gemeinsam mit ihren Schülerinnen völlig neu erarbeitet. Christine Schulze-Beiering (18), eine der Hauptdarstellerinnen für das Rosenmädchen hat alle Texte und Dialoge geschrieben. „Sie hat dafür sogar ihre Sommerferien geopfert”, sagt Kostova.

Andere Schülerinnen haben sie bei der Entwicklung von Kostümen und bei der Choreographie unterstützt oder organisatorische Aufgaben übernommen. „Sie alle haben viele neue Ideen mitgebracht. Darüber bin ich sehr glücklich”, sagt ihre Lehrerin.

Musikalisch und tänzerisch findet sich so im Stück das klassische Ballett ebenso wieder wie Jazz oder Hip-Hop. Über die gemeinsame, intensive Arbeit seien viele neue Freundschaften entstanden. „Unser Ballettsaal ist ein richtiger Treffpunkt geworden”, freut sich Kostova. Insgesamt zählt das Stück in diesem Jahr 103 Akteure, wobei einige Rollen doppelt oder wie beim Rosenmädchen gleich vierfach besetzt sind.

Die zweite Neuerung: Das Stück hat in diesem Jahr gleich fünf Aufführungsorte Geilenkirchen, Wegberg, Heinsberg, Gangelt und Erkelenz.

Geblieben ist Peter Welter als Erzähler. Er spielt den Großvater, der auf den Besuch seines Rosenmädchens wartet und dabei ihre Geschichte erzählt. Als kleines Mädchen, gespielt von Maria Nottar und Romina Dopiarala, erhält es von drei Tanten gute Gaben, hat aber auch eine böse Tante an seiner Seite, die es unter dem Motto „Ohne Fleiß kein Preis” ständig antreibt.

In seiner Schulzeit traut sich das Rosenmädchen (Tahnee Schaffarczyk) mit einer schlechten Note nicht nach Hause, hängt mit Freunden auf der Straße ab, kommt mit Alkohol in Berührung und wird sogar in einen Autounfall verwickelt.

Als es 18 Jahre alt wird (Christina Schulze-Beiering) bricht der Bann, und das Rosenmädchen merkt beim Solotanz auf dem großen Ball, dass sich alle Mühen gelohnt haben.

Informationen zu Terminen und Tickets

Die Premiere ist am Samstag, 7.März, um 15 Uhr in der Realschule Geilenkirchen. Weitere Auftritte gibt es am Sonntag, 15.März, um 15 Uhr im Forum Wegberg, am Sonntag, 29. März, 16 Uhr, und Montag, 30. März, 15.30 Uhr, in der Stadthalle Heinsberg, am Samstag, 25. April, um 16 Uhr in der Gemeinschaftshauptschule Gangelt und am Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr im Cusanus-Gymnasium Erkelenz.

Eintrittskarten für die Aufführungen vom Jungen Musical-Theater Heinsberg sind im Vorverkauf erhältlich in Geilenkirchen beim Kulturamt der Stadt, in Wegberg im Reisebüro Scholz, bei der Tankstelle Rex und in der Burg, in Heinsberg im Ballettstudio Kostova und in der Buchhandlung Gollenstede, in Gangelt beim Infocenter der Gemeinde sowie in Erkelenz im Ballettstudio Kostova und in der Buchhandlung Viehausen.
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