Jugendzentrum: Das Katho steht vor einer Wiederbelebung

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Cornelia Scheerers (2.v.l.) will als Jugendleiterin das Katho wiederbeleben. Unterstützung versprechen für die Pfarre St. Lambertus Michael Kutz, Petra Koerfer und Heinz Musch (r.). Foto: Koenigs

Erkelenz. Ein neues Gesicht soll für einen Neubeginn im Katho sorgen: Die 29-jährige Cornelia Scheerers ist sei dem 1. April neue Jugendleiterin im katholischen Jugendzentrum der Pfarre St. Lambertus in Erkelenz.

Ende Januar musste das Katho zwangsläufig schließen, nachdem der bisherige Leiter Klaus Noelle nach rund zwölf Jahren berufsbedingt das Haus der offenen Tür verlassen hatte. In diesem Tag startet eine neue Ära im Katho, verbunden mit dem Namen Cornelia Scheerers.

Die junge Frau hat nach ihrer Erzieherinnenausbildung in Mönchengladbach Sozialarbeit studiert und parallel dazu in Elmpt in einem Jugendheim gearbeitet. „Ich habe immer eine Offene Tür als zukünftigen Arbeitsplatz gesehen”, sagt sie bei einem Pressegespräch im Katho am Johannismarkt.

In Erkelenz steht sie vor einer gewaltigen Arbeit. Immerhin ist das Katho nach Monaten der geschlossenen Tür bei den Jugendlichen ein wenig aus dem Blickfeld gewichen. Sie erhält bei ihrer Neuausrichtung und Wiederbelebung des Katho alle erdenkliche Unterstützung, wie Petra Koerfer für die Pfarre St.Lambertus versichert.

Und auch Michael Kutz vom Pfarrgemeinderat und Heinz Musch vom Kirchenvorstand wollen als Heimrat tatkräftig mithelfen, um das Katho wieder in Schwung zu bringen. In den ersten Tagen ihrer Tätigkeit in Erkelenz hat Cornelia Scheerers Kontakte geknüpft. Die Pfarre, die Stadtverwaltung und selbstverständlich auch die evangelischen Jugendheime Cirkel in Gerderath und Zak in der Innenstadt erhielten von ihr Besuch.

Jetzt stehen Gespräche mit den Messdiener, den Chören an St. Lambertus ebenso an wie die Gespräche mit den Schulen. „Ich möchte die Kinder und Jugendlichen motivieren, wieder ins Katho zu kommen.” Zugleich hofft die neue Leiterin, Ehrenamtler zu gewinnen, die sie bei ihrer schwierigen Arbeit unterstützen.

Für Kinder und Jugendlich von acht bis 21 Jahren soll das Katho wieder eine Anlaufstelle, wobei die Hauptgruppe die 13- bis 16-Jährigen sein werden. Die erste permanente Einrichtung, die am Montag den Betreib erneut aufnimmt, ist das Schülercafé. Zwischen 13.30 und 14.30 Uhr können Schüler dieses Café nutzen, vorrangig angesprochen sind die Jungen und Mädchen der benachbarten Ganztagshauptschule, an der dann Mittagspause herrscht.

Aber auch andere Schüler sollen ins Katho kommen. Spätestens Ende Mai soll es einen geregelten Betrieb in dem Jugendheim geben. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind für Cornelia Scheerers der Aufbau einer mädchenorientierten Arbeit, die etwas zu kurz gekommen sei, und Schulabgängerseminare. Außerdem werde sich das Katho auch an den Sommerferienspielen der Stadt Erkelenz beteiligen, wie Petra Koerfer ergänzt. Sie nennt auch eine besondere Aktion, die das Katho ins Blickfeld rücken soll: „Nach den Sommerferien werden wir mit einem großen Eröffnungsfest den offiziellen Startschuss für die neue Zeit im Katho geben.”

Bis dahin hat Cornelia Scheerers noch alle Hände voll zu tun. Sie weiß, dass sie nicht alleine steht, Unterstützung aus der Pfarre erhält und auch Hilfe vom Zak erhält. „Konkurrenz gibt es nicht zwischen den beiden kirchlichen Einrichtungen, sondern eine Kooperation”, meint sie. Sie stehe vor eine „reizvollen, aber auch ungemein schwierigen Aufgabe”, aber sie ist sicher, sie meistern zu können.
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