„Jugend musiziert“: Tolle Ergebnisse geben Auftrieb

Von: defi
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Stolz auf ihre erfolgreichen Teilnehmer am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ist die Kreismusikschule Heinsberg mit ihrer Leiterin Gerda Mercks.
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In der Kategorie Popgesang ersang sich Viktoria Randerath aus Straeten einen ersten Platz mit ihrem Song „Thank you for loving me“, begleitet am Klavier von Frank Ollertz. Foto: defi
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Carolin Rolle aus Aachen glänzte mit ihrem Cello beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Heinsberg. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Schüler der Jugendmusikschule Heinsberg mit Sitz in Heinsberg und der Kreismusikschule Heinsberg mit Sitz in Erkelenz nahmen erfolgreich am Regionalwettbewerb „Jugend musziert“ teil. Unterschiedlichen Wettbewerbskategorien und Instrumente sind dabei alle drei Jahre an der Reihe.

In diesem Jahr standen bei den Solowertungen die Streichinstrumente, Popgesang, Akkordeon, Perkussion und Mallets im Blickfeld der Juroren. Hinzu kamen die Ensemblewertungen Duo Klavier und ein Blasinstrument, Klavier-Kammermusik, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble und die Kategorie Besondere Ensembles Alte Musik.

Die Wertungen für Cello-Solo und Popgesang fanden in Heinsberg in der Realschule statt. Violine-Solo wurde in Aachen und Akkordeon, Duo Klavier sowie ein Holzblasinstrument wurden in Düren juriert. In den unterschiedlichen Altersgruppen hatte die Jury jeweils maximal 25 Punkte zu vergeben. 23 Punkte oder mehr berechtigten (ab der Altersgruppe II) zur Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ im März in Bonn.

„Beim Regionalwettbewerb gab es tolle Ergebnisse, die Lehrern und Schülern Auftrieb geben“, sagt Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule: „Die Kategorie Popgesang boomt total. Hier gab es so viele hochkarätige Anmeldungen wie nie zuvor.“ Von 20 Teilnehmerinnen waren alleine 13 aus Aachen angereist. Die Sängerinnen aus Heinsberg sind da traditionell ziemlich erfolgsverwöhnt, wenn man nur an „Fräulein Wunder“ denkt, aber die Konkurrenz war diesmal so stark wie nie.

Umso mehr freute sich die Jugendmusikschule, dass auch die aktuelle, „neue“ Generation ihre Klasse zeigen konnte. Alle vier Teilnehmerinnen aus Heinsberg, Marie Randerath, Celina Dos Santos, Viktoria Randerath und Lena Jansen erreichten in ihren Altersklassen jeweils einen ersten Preis. Drei davon ihnen machen gehen beim Landesswettbewerb mit.

Bei der Kreismusikschule freut sich die Leiterin Gerda Mercks besonders über den achtjährigen Lian Schell (Violincello) aus Erkelenz, der Spitzenreiter mit einem ersten Preis und der Höchstwertung von 25 Punkten in der Altersgruppe IB war. Ebenso wie seine zehnjährige Schwester Jana (Violine) wurde er am Klavier von seinem Vater Andreas Schell begleitet, der an der Kreismusikschule Klavier unterrichtet. Jana Schell erspielte sich – genau wie Hannah Forg (Violine) aus Erkelenz in der Altersgruppe II einen ersten Preis mit 24 Punkten. Zweite Preise in der Altersgruppe II Violine erreichten Xenia Haak aus Erkelenz mit 20 Punkten und Nicole Hassenrik aus Heinsberg mit 18 Punkten.

Eike Kilian Dahmen (11 Jahre) aus Wegberg in der Altersgruppe III und Isa Latour (15 Jahre) aus Erkelenz in der Altersgruppe IV komplettieren die ersten Preisträger der Kreismusikschule im Fach Violine mit jeweils 23 Punkten. Eike wurde am Klavier begleitet von Ellen Hinkel, einer weiteren Klavierdozentin der Kreismusikschule. Die Begleitung von Isa Latour lag wieder bei Andreas Schell. Ebenfalls einen ersten Platz mit 23 Punkten erreichte Jonathan Henning aus Erkelenz in der Altersjklasse IV mit der Violine,

Aaron Lazar Birgel (11 Jahre) aus Wegberg erreichte mit seinem Cellovortrag einen zweiten Preis mit 19 Punkten, am Klavier begleitete ihn sein Vater Thomas Birgel.

Alle Geigenschüler werden von Ernest Frissen an der Kreismusikschule unterrichtet, die Celloschüler von Petra Moritz. Zweite Plätze gab es für die Cellisten Nicole van Hooidonk aus Waldfeucht mit 17 Punkten und Greta Winkelhorst aus Heinsberg mit 18 Punkten, Paul Kries aus Heinsberg, Benjamin Hennig aus Erkelenz erreichte einen ersten Platz ebenso wie Hannah Heinrichs aus Heinsberg. „Traditionell sind aus Erkelenz vor allem die hohen Streicher stark“, lobt Krings. Am Landeswettbewerb dürfen auf Grund ihrer sehr guten Bewertungen Eike Kilian Dahmen, Hannah Forg, Isa Latour und Jana Schell teilnehmen. Zusammen mit ihrem Dozenten Ernest Frissen geht es nach einer kurzen Verschnaufpause nun an die Vorbereitung für die nächste Wettbewerbsphase.

Beim Regionalwettbewerb in Mönchengladbach nahm Philipp Brendt (19 Jahre) aus Erkelenz in der Kategorie Percussion teil. Er erhält Unterricht an der Kreismusikschule bei Achim Buschmann und an der Musikschule Mönchengladbach bei Ralf Baumann. Mit einem hervorragenden ersten Preis in der Altersgruppe VI mit 24 Punkten hat er sich ebenfalls für den Landeswettbewerb in Bonn qualifiziert. Im Wettbewerb der Akkordeon-Solisten wurde Mira Sachs aus Hückelhoven erste und Jakon Minkenberg zweiter in der jeweiligen Altersklasse.

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