Josef Offergeld hat sich um die Stadt Heinsberg verdient gemacht

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In der Stadthalle: Bürgermeister a.D. Josef Offergeld trug sich in das Goldene Buch der Stadt Heinsberg ein. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Mit einem Großen Zapfenstreich auf dem Rathausvorplatz hat die Stadt Heinsberg offiziell Bürgermeister a.D. Josef Offergeld verabschiedet, auf den Tag genau 22 Jahre nach seiner Einführung als Stadtdirektor.

Der Zapfenstreich war der Höhepunkt eines Festaktes in der Heinsberger Stadthalle, zu dem rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kirche kamen.

Bürgermeister Wolfgang Dieder ließ in seiner Ansprache das Wirken von Offergeld für die Stadt Heinsberg als Erster Beigeordneter, Stadtdirektor und Bürgermeister nochmals Revue passieren.

Die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Wirtschaftsförderung seien wichtige Ziele seiner Arbeit gewesen, ebenso städtebauliche Maßnahmen, immer im Rahmen einer soliden Haushaltsführung, erklärte er. Ausgezeichnet hätten ihn dabei immer sein Gespür für das Machbare und seine vielfältigen Kontakte und Verbindungen.

Die Kulturszene in der Stadt habe er vorangetrieben, aber auch den Menschen auf dem Land sei er verbunden gewesen. „Politik war Ihr Leben”, sagte Dieder zu seinem Vorgänger.

„Sie hatten immer Spaß daran, etwas zu planen, umzusetzen und - wenn notwendig - auch durchzusetzen.” Seinen aufopfernden Einsatz habe Offergeld dabei immer als Dienst an der Gemeinschaft verstanden. „Sie haben sich um die Stadt Heinsberg verdient gemacht.”

Mit viel Humor überbrachte Landrat Stephan Pusch Worte der Anerkennung. Anhand der Schilderung persönlicher Erlebnisse machte er deutlich, dass Offergeld nicht nur der Politik in Heinsberg, sondern auch weit darüber hinaus seinen Stempel aufgedrückt habe. „Dä Offergeld, dat is ja manchmal ne Lümmel, aber hätten wir ma och so eene”, habe er zu seiner Zeit als CDU-Stadtverbandsvorsitzender in Hückelhoven gehört.

Als Kreistagsmitglied sei ihm Offergeld dann gar als eine Art „Über-Bürgermeister” erschienen. Mit der Frage „Und was sagt Offergeld dazu?” sei dieser in jeder politischen Diskussion präsent gewesen.

Für ihn sei er „der Prototyp eines Bürgermeisters, der sich mit allen seinen Fähigkeiten auf vielen Ebenen für die Belange seiner Stadt und seiner Bürger rund um die Uhr kompromisslos einsetzt”, so Pusch.

Nach weiteren Ansprachen von Joachim Wiesbach, Ratsvorsitzender in Ozimek, von Walter Lambertz, Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung, und vom Leitenden Regierungsschuldirektor a.D. Theo Schmitt ergriff Offergeld selbst das Wort.

„Von Ihren Ausführungen bin ich überwältigt, sie machen mich aber nicht hochmütig”, sagte er den Rednern des Abends. „Ich wäre aber unehrlich, wenn ich nicht sagen würde, dass ich mich geehrt fühle.”

Nachdem Offergeld sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, überreichte ihm sein Nachfolger dann als Geschenk unter anderem ein Exemplar der Tageszeitung vom November 1987 mit dem Bericht über seine Einführung als Stadtdirektor.

Nach dem Großen Zapfenstreich, den der Musikverein Waldenrath, das Trommler- und Pfeiferkorps Dremmen sowie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Heinsberg bestritten, endete die Feier in der Stadthalle. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Jugendmusikschule.
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