Wegberg - Jetzt ist es schriftlich: Die Stadt soll sicherer werden

Jetzt ist es schriftlich: Die Stadt soll sicherer werden

Von: Christian Bosten
Letzte Aktualisierung:

Wegberg. Sicherheit im täglichen Verkehr ist ein unabdingbares Gebot, um die Anzahl der Verkehrsunfälle zu minimieren. Dieses Gebot hat sich auch die Stadt Wegberg auf die Fahne geschrieben.

Aus diesem Grund unterzeichneten Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich gemeinsam mit Theo Jansen, dem Leiter der Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement und Verkehrssicherheit beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), die Urkunde zur Mitgliedschaft im Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland”.

Im Juli 2004 schlossen sich die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, das Verkehrsministerium des Landes NRW sowie die Bezirksregierung Köln für dieses Netzwerk zusammen. Die kostenlose Mitgliedschaft ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Die Kommunen sind dazu aufgefordert, die eigenständige Mobilität zu fördern.

Mit dieser Zielsetzung einher gehen zwei weitere wichtige Aufgaben, die Netzwerk-Leiter Theo Jansen auf die Agenda setzte. Um im Straßenverkehr, besonders bei Kindern und jugendlichen Verkehrsteilnehmern, die Unfallzahlen deutlich zu reduzieren, ist eine sichere Beherrschung des Fahrradfahrens ein entscheidendes Kriterium. Gleichzeitig bietet das Fahrrad auch die Möglichkeit, die Wahl des Verkehrsmittels zu beeinflussen und wegen der hohen Benzinpreise auf das Auto zu verzichten.

Deshalb sollen durch den Beitritt zum Netzwerk „Verkehrssichere Straßen und Gemeinden im Rheinland” alle Beteiligten, die sich für die Verkehrssicherheit und die Mobilitätserziehung auf kommunaler Ebene verantwortlich zeigen, miteinander vernetzt werden. Durch diesen Zusammenschluss sollen sich gleichzeitig auch Synergieeffekte bilden.

Die Teilnahme an diesem Netzwerk ist aber auch von Nachhaltigkeit geprägt. Die Verwaltung, die Polizei, die Schulen, die Verkehrsunternehmen sowie lokale Verbände wie beispielsweise die Verkehrswacht stehen in der Pflicht, eng zusammen zu arbeiten, um dadurch ein effektives Mobilitätsmanagement auf kommunaler Ebene zu garantieren.

Um einen tatsächlichen Qualitätsnachweis dieser Arbeit zu erlangen, werden seitens des Netzwerkes Fachgruppen und Tagungen organisiert, um einen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten und Ideen sowie Anregungen von anderen beteiligten Städten einzuholen.

Ein konkretes Projekt innerhalb des Netzwerkes brachte Jansen mit nach Wegberg. Um die motorischen Fähigkeiten der Kinder beim Fahrrad zu testen und weiter zu stärken, ist die Fahrradparcours-Kiste ins Leben gerufen worden. Mit Hilfe von Softbällen, Kreiden, Tennisbällen, Wurfringen und Springseilen kann ein echter Fahrradparcours errichtet werden, um die Geschicklichkeit der Kinder testen zu können.

Ziel dieses Projekts ist die Verkehrserziehung in der Grundschule im Rahmen des Sachunterrichts zu unterstützen und die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr zu fördern. Fünf Kisten stehen ab sofort für die Wegberger Grundschulen bereit, um die Schülerinnen und Schüler praxisnah für den Straßenverkehr fit zu machen.
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