Ist das nichts? „China schaut auf SV Baal”

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Beim SV Baal ehrte Vorsitzender Udo Klöber (li) Lotte Mainz, Hans Vieten, Helmut Kremer, Monika Jäger, Frank Weisweiler, Linda Mudrak und Peter Jäger (v. li) für langjährige Treue und Mitarbeit.

Hückelhoven-Baal. „Baal ist fit - ganz China schaut auf Baal!” Mit diesem Ausspruch hob Udo Klöber, der Vorsitzende des SV Baal, bei der Mitgliederversammlung im Sportlerheim die Bedeutung des Sportvereins besonders hervor.

„Das große China schaut auf Deutschland”, so Klöber, „um das Konzept der Organisation im Sport von Deutschland zu übernehmen. Und damit schaut es auch auf Baal”. Den Vergleich mit China nahmen die Sportler mit heiterem und spontanem Beifall auf.

Mit Recht kann Baal stolz auf den Spielverein mit seinen 400 Mitgliedern und dem Angebot an Breitensport sein; zehn Abteilungen, darunter drei mit Fußball, bieten ein breites Spektrum für jedes Alter. Das sei auch Aufgabe der Mitglieder und des Vorstandes: „Den SV Baal zu pflegen und zukunftssicher zu entwickeln”, betonte Klöber. Dazu erklärte der Vorsitzende in seiner ausführlichen Präsentation, dass der SV Baal neben der Familie mit seinen Angeboten einen Beitrag für gesunde Lebensweise, soziale Bindungen und Persönlichkeitsentwicklungen in der Gemeinschaft leiste.

Zufriedenheit drückte sich auch in den Berichten der einzelnen Abteilungen aus. Die Fußball-Senioren wurden seit 1972 zum ersten Mal Stadtmeister in Hückelhoven. Die Alte Herren kooperieren wegen mangelnder Spieler erfolgreich mit Millich. So auch die Jugend mit Granterath. Der Erfolg zeigte sich hier bereits durch die Vize-Stadtmeisterschaft. Die Tischtennis-Abteilung meldete mit seinen sechs Mannschaften einen steigenden Zulauf. Allein 30 Kinder trainieren inzwischen an sechs Platten. Die Senioren 1 bestiegen die Erfolgsleiter und spielen jetzt in der Bezirksliga an der grünen Platte.

Besonders erfolgreich präsentierte sich die Sportabzeichen-Abteilung, die 2009 mit 79 erfolgreichen Teilnehmern einen neuen Rekord aufstellte. An die Erfolge im Verein schlossen sich auch Kinder-Turnen, Frauen-Turnen, Gesundheitsturnen und der Herren-Freizeitsport an. Kurzum: der SV blickte auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Daran hatte auch der scharf rechnende Kassierer Willi Winterscheidt seinen Anteil, wie die Kassenprüfer bestätigten.

Die abschließende einstimmige Entlastung des Kassiers und des Vorstandes war ein Dankeschön der Mitglieder für die gute Vereinsarbeit. So soll es auch weitergehen: die Finanzstruktur wird noch transparenter gemacht, und die Jugendarbeit weiter verstärkt werden. Dazu müssen Betrieb und Pflege der Heime und der Anlage überarbeitet und ein Sponsoring-Konzept erstellt und umgesetzt werden. Inzwischen hat ein Arbeitskreis die Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen im Jahr 2012 aufgenommen.
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