In der Leitstelle laufen alle Fäden zusammen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. In den Jahren 2004 bis 2007 sind in das Feuerschutzzentrum des Kreises in Erkelenz insgesamt 1,368 Millionen Euro für Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen investiert worden. So wurde eine neue Fahrzeughalle für drei Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes gebaut.

Am Schlauchturm war eine Betonsanierung erforderlich. Jetzt stehen nur noch geringfügige bauliche Veränderungen an, um die Funktionsbereiche zu optimieren. Der Bauausschuss des Kreises unter dem Vorsitz von Gerhard Krekels (SPD) tagte am Dienstagabend vor Ort und ließ sich vom Dienststellenleiter, Thomas Kähler, bei einem Rundgang durch die Einrichtung führen.

Das Herzstück des Zentrums ist die Leitstelle für den Feuerschutz und den Rettungsdienst. Dort gehen alle Notrufe über 112 aus dem Kreisgebiet ein, gegebenenfalls aber auch Unterstützungsanforderungen aus den Nachbarregionen. Mit jeweils drei Mitarbeitern, die in einer 24-Stunden-Schicht arbeiten (davon maximal zwölf Stunden am Funktisch), ist die Leitstelle rund um die Uhr besetzt.

Doch im Falle eines Falles ist über eine freiwillige Rufbereitschaft rasch eine Aufstockung möglich; wie zuletzt beim Orkantief Xynthia, als acht Mitarbeiter die 370 Sturmeinsätze an jenem Sonntag Ende Februar koordinierten. Über 100 Einsätze können es im Bereich des Rettungsdienstes und Krankentransportes sowie der Feuerwehr aber auch in einer normalen 24-Stunden-Schicht werden.

Da die Leitstellen-Mitarbeiter für die wichtige Lagebeurteilung und die ersten Kräftealarmierungen nach einem Notruf verantwortlich sind, ist für sie eine Ausbildung sowohl im Rettungsdienst wie auch in der Feuerwehr unentbehrlich.

Untergebracht sind im Feuerschutzzentrum, das zugleich die Brandschutzdienststelle des Kreises ist, auch Hilfsmittel für größere Schadensereignisse (wie Atemschutzcontainer oder Großraumrettungswagen) sowie Schulungseinrichtungen, in denen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr fortgebildet werden.

So nahm der Ausschuss auch die Atemschutzübungsstrecke in Augenschein - allerdings ohne Rauchsimulation und ohne Masken.
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