Selfkant-Hillensberg - In der ehemaligen Löwensafari soll ein See entstehen

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In der ehemaligen Löwensafari soll ein See entstehen

Von: sev
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Reges Interesse war bei der BÀ
Reges Interesse war bei der Bürgerversammlung in Hillensberg festzustellen, denn die Dichtheitsprüfung der Privatkanäle kann ins Geld gehen. Foto: Franz Severins

Selfkant-Hillensberg. Auf großes Interesse stieß die Einladung von Ortsvorsteher Hans-Josef Kaumanns zu einer Bürgerversammlung ins Bürgerhaus zum Thema Dichtheitsprüfung der privaten Hausanschlüsse.

Die Hillensberger füllten das Bürgerhaus bis auf dem letzten Platz, als Bürgermeister Herbert Corsten über das Thema sprach, das ins Portemonnaie der Bürger gehen kann, besonders wenn dabei Schäden festgestellt werden.

Diese Prüfung werde normalerweise mit einer optischen Inspektion mittels einer Kamera durch den Kanal durchgeführt, sie müsse aber von einer zertifizierten Firma vorgenommen werden, so Corsten.

Zurzeit sei die Gemeinde Selfkant auf der Suche nach einer geeigneten Firma, spätestens bis Anfang 2012 solle diese gefunden sein, da die Dichtheitsprüfung der Bergstraße bis spätestens 30. Juni 2012 durchgeführt werden muss.

Dieser Firma könnten sich auch die Bürger des Selfkants anschließen, um damit die Kosten so gering wie möglich für ihre Kanalprüfung zu gestalten. Zurzeit kann auch Corsten noch keine konkrete Aussage über die Kosten der Prüfung machen, denn sie sind noch spekulativ.

Doch im Schadenfall müsse jeder Hauseigentümer individuell eine Reparatur abwägen. Dabei sei nach den ersten Erkenntnissen mit Kosten von 200 bis 400 Euro pro laufenden Meter Kanal zu rechnen, „diese Beträge sind aber auch noch nicht spruchreif”, mahnte Corsten.

Bei tiefliegendem Kanal sei ein Inlinerverfahren günstiger als eine komplette Erneuerung des Kanals bis zum Hausanschluss, ließ Corsten wissen.

Die Hillensberger fragten selbstverständlich wegen der Kosten und der Erneuerungsmaßnahmen des Kanals beim Referenten nach. Doch könne man diese Fragen nicht pauschal beantworten, entgegnete Corsten.

Vielmehr werde es ein individuelles Abwägen sein, welches Verfahren und welche Kosten am günstigsten werden können.

Des Weiteren soll bei Sanierung und Ausbau der Bergstraße ein Radweg vom oberen Bereich der Bergstraße ab der Bushaltestelle nach Doenrade führen, doch wegen der angespannten Haushaltslage steht der Ausbau sprichwörtlich noch in den Sternen.

Außerdem ließ Corsten wissen, dass eine Umgehung Hillensberg/Wehr in naher Zukunft nicht geplant sei. Eine Verkehrszählung nach den Ferien werde wahrscheinlich belegen, dass das Verkehrsaufkommen voraussichtlich keinen Anlass für den Bau einer Umgehungsstraße gibt.

Ein weiteres Thema war an diesem Abend auch die ehemalige Löwensafari, dort soll neben einen 2,2 Hektar großen See auch ein Feuchtbiotop entstehen, zusammen wäre diese Fläche 4,6 Hektar groß.

Dabei entstehen für die Gemeinde keine Kosten; besser noch: mit dem Überschuss aus der Kiesgewinnung kann nach Corstens Angaben eine Renaturierung des gesamten 24 Hektar großen Areal erfolgen.

Wohin führt die schulpolitische Reise? Auch auf diese Frage gab Corsten eine Antwort. Eine Gemeinschaftsschule werde es in Gangelt nicht geben, denn diese sei auf Landesebene vom Tisch.

Aber mit einem Zweckverband Haupt- und Realschule könne Corsten sich schon mit der Gemeinde Gangelt anfreunden. Für die weitere Zukunft sieht er für die Gemeinden Selfkant/Gangelt eine Gesamtschule als zukunftsträchtig.
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