Kreis Heinsberg - Impulse für die Ausbildung in der Altenpflege

Impulse für die Ausbildung in der Altenpflege

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Das Institut für Pflege und SozialesÊ(IPS) und die „Starken Partner” kooperieren: Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Alfons Nickels, Geschäftsführer vom Franziskusheim, Felix Thurow, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Rhein-Erft, Bernd Bogert, Heimleiter von Haus Berg, Martina Stegmann, Leiterin vom IPS, Dieter Meurer, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Heinsberg, und Ursula Vogt, Pflegedienstleiterin von St. Josef Waldenrath.

Kreis Heinsberg. Mit dem Institut für Pflege und Soziales der Arbeiterwohlfahrt unter der Leitung von Martina Stegmann und dem Caritas-Verbund der „Starken Partner” haben sich zwei erfahrene und fachlich anerkannte Institutionen zu einer Kooperation zusammengeschlossen.

Gemeinsames Ziel dieser Kooperation ist es, mit gebündelten Kräften die Ausbildung von staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie staatlich anerkannten Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern weiter auszubauen und auf die aktuellen und zukünftig zu erwartenden Herausforderungen hin auszurichten.

Unter dem Dach vom Institut für Pflege und Soziales gGmbH (IPS) wurden 2006 drei Fachseminare für Altenpflege in Bergheim, Erkelenz und Heinsberg von den AWO Kreisverbänden Heinsberg und Rhein-Erft zusammengelegt, um ein breiteres Spektrum von Aus- und Weiterbildung im Bereich Gesundheitswesen zu erreichen. Bereits mehrfach ist das IPS als Modellschule an innovativen Projekten des Landes Nordrhein-Westfalen und des Deutschen Instituts für Pflegeforschung (DIP) der Katholischen Hochschule Köln beteiligt gewesen.

Im Zuge der Kooperation verlegt das Institut einen seiner Schulungsstandorte von Erkelenz-Immerath nach Hückelhoven-Brachelen in die Räumlichkeiten des Hauses Berg am Klosterberg.

Die „Starken Partner” sind ein Netzwerk von acht anerkannten caritativen Trägern von Altenpflege-Einrichtungen in der Region. Mit ihrem Engagement in der Ausbildung und Qualifizierung im Berufsfeld der Altenpflege bieten die „Starken Partner” nicht nur eine berufliche Perspektive, sondern insbesondere auch die Möglichkeit, soziale Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und daran mitzuwirken, dass pflegebedürftige, alte Menschen auch in Zukunft eine an der Menschenwürde und den christlichen Werten orientierte Pflege und Betreuung erhalten.

„Ich bin froh, dass sich mit dem Verbund der Starken Partner und der Arbeiterwohlfahrt zwei große Partner gefunden haben, um sich den Zukunftsherausforderungen zu stellen”, bemerkte Bernd Bogert, Heimleiter vom Haus Berg. Die gemeinsame Intention sei in erster Linie gewesen, gerade jungen Menschen die Ausbildung in einem pflegerischen Beruf zu ermöglichen. Diesen Worten schloss sich Dieter Meurer, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Heinsberg, an. Das Institut für Pflege und Soziales werde gemeinsam mit den „Starken Partnern” neue Wege in der Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern beschreiten. Die Inhalte der Ausbildung würden in einem gemeinsamen zukunftsorientierten Curriculum festgehalten.

Felix Thurow, Geschäftsführer vom AWO-Kreisverband Rhein-Erft, gestand, ebenfalls froh zu sein, dass das Projekt zustande gekommen sei: „Das erste Treffen hat stattgefunden, der Ausblick ist bei allen Beteiligten positiv nach vorne gerichtet.”

Am neuen Schulstandort in Brachelen werden ab 1. September staatlich anerkannte Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie staatlich anerkannte Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer ausgebildet. Außerdem finden dort Fort- und Weiterbildungen im Bereich Pflege und Soziales statt.

Weitere Informationen gibt es unter 02452 182751.
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