Hückelhoven-Ratheim - Immer noch an „seiner” Stadt interessiert

Immer noch an „seiner” Stadt interessiert

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Johannes Bürger, der ehemalige Stadtdirektor aus Hückelhoven, feiert an diesem Samstag im Kreise seiner Familie in Ratheim seinen 80. Geburtstag. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. Johannes Bürger war 20 Jahre lang Stadtdirektor von Hückelhoven. Auch nach seinem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand 1990 verfolgt er die Entwicklung der ehemaligen Zechenstadt bis heute mit großem Interesse.

Am Samstag feiert er seinen 80. Geburtstag mit der Familie, Freunden und ehemaligen Wegbegleitern. Bis zum heutigen Tage ist Johannes Bürger vielseitig interessiert und geistig äußerst rege. Das Studium der Tageszeitung und der überregionaler Zeitschriften gehört ebenso zu seinem Tagespensum wie die Pflege des Kontakts zu ehemaligen Stadt- und Gemeindedirektoren und das Erarbeiten von Texten und Artikeln an seinem Schreibtisch.

So wird Ende August eine weitere Schrift von ihm der Öffentlichkeit vorgestellt. Diesmal hat er sich mit dem Schulwesen in Hückelhoven beschäftigt. Als einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit nach der Kommunalen Neugliederung 1972 bezeichnet er das Zusammenwachsen vieler Dörfer zu einer Stadt. Das Stadtzentrum attraktiver zu gestalten, sei ihm stets ein Herzensanliegen gewesen. 1970 habe man hier nur ein paar Geschäftshäuser und das Rathaus vorgefunden.

Die geschäftliche Verdichtung auf dem Kirmesplatz an der Dr.Rubensstraße, das Gymnasium, die Aula, die Mehrzweckhalle seien realisiert worden. Fachärzte hätten sich angesiedelt und ein Notariat. Es sei viel geschehen in Hückelhoven, freut sich Johannes Bürger. Da fällt ihm noch die Ansiedlung von Karstadt ein und ein Spruch des früheren Bürgermeisters Kleinen aus Rurich beim Abschluss des Gebietsänderungsvertrages: „Sorgen Sie sich darum, dass die neue Stadt ein Stadtzentrum bekommt, das bis in die letzten Winkel der Stadt ausstrahlt.” Diesen Spruch hat Johannes Bürger beherzigt. Nach 45 Jahren Dienst in der Verwaltung, unter anderem auch vier Jahre als Erster Beigeordneter in Geilenkirchen, kam auch für ihn die Pension. Er setzte sich allerdings nicht zur Ruhe.

Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren nach dem Abschied aus dem Rathaus Lehraufträge bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf und eine Dozententätigkeit beim Studieninstitut für öffentliche Verwaltung für Staatsrecht und Gemeinderecht sowie Seminare für Gemeinderecht in Cottbus. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Aktivitäten war die zehnjährige Tätigkeit als Geschäftsführer der Caritas Werkstatt Schierwaldenrath, in der Langzeitarbeitslosen eine berufliche Perspektiv geboten werden soll.
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