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Illegales Geschäft mit Raubkopien aufgedeckt

Von: wo/disch
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Der Polizei ist nach Angaben der Gesellschaft zur Verfolgung von Urherberrechtsverletzungen (GVU) im Kreis Heinsberg ein nachhaltiger Erfolg gegen einen sogenannten Pay-FTP-Serverring gelungen.

Seit spätestens März 2008 online, soll dieses Netzwerk von Downloadservern illegal Dateien mit einer Datenmenge von zuletzt mehr als 11.000 Filmen im XViD-Format zur Verfügung gestellt haben, so die GVU. Als Betreiber werde ein Mann aus Geilenkirchen verdächtigt. Dessen Wohnräume seien von Beamten des Kriminalkommissariats Heinsberg durchsucht worden.

Ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Heinsberg bestätigte auf Anfrage, dass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aachen in Geilenkirchen ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt worden sei. Dabei sei Beweismaterial sichergestellt worden.

Laut GVU wurden bei der Polizeiaktion neben einem Rechner sowie mehreren Festplatten mit einem Datenvolumen von einem Terabyte umfangreiche Unterlagen zum Betrieb des Pay-Siterings sichergestellt. Das Netzwerk sei seitdem offline. Sämtliche Asservate würden derzeit ausgewertet. Wie zu erfahren war, sollen Serverkapazitäten in Frankreich für dieses Netzwerk angemietet worden sein.

Wie die GVU berichtete, habe das Verfahren im März vergangenen Jahres seinen Anfang gehabt. „Ein Hinweis aus der Szene brachte damals die GVU auf die Spur des illegalen Geschäfts.” So sei ein schwunghafter Handel mit einem ebenso breit gefächerten wie umfangreichen illegalen Angebot aufgedeckt worden. Angemeldete Nutzer hätten gegen eine Monatsgebühr von 35 Euro Zugriff auf aktuelle Kinofilme und TV-Serien sowie auf Titel der Entertainment-Software für PC, Playstation 2, PSP und Nintendo Wii erhalten.

Festgestellt worden seien über 140.000 Zugriffe auf die angebotenen Raubkopien. Im April 2008 habe die GVU diese Erkenntnisse den Strafverfolgungsbehörden übermittelt und Strafantrag gestellt. Polizei und Staatsanwalt hätten daraufhin die Ermittlungen aufgenommen, die nach wie vor andauern würden.
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