Hückelhoven - Hückelhoven: Ehrenamt und Freiwilligendienst gefordert

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Hückelhoven: Ehrenamt und Freiwilligendienst gefordert

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Hückelhoven. Der demographische Wandel bundesweit, die Folgen und Auswirkungen hierzu, beschäftigen nahezu alle Zweige der Gesellschaft, die Politik auf allen Ebenen, die Wirtschaft, die Industrie und natürlich die Betroffenen selbst.

Nach statistischen Berechnungen auf der Basis der jetzigen Bevölkerungszahlen der BRD wird 2030 jeder dritte Bürger voraussichtlich 60 Jahre und älter sein. Aufgrund der Altersstrukturanalysen geht der Trend auch in Hückelhoven in diese Richtung, hat die Stadtverwaltung erkannt.

Vorausschauend auf diese Entwicklungen war es für sie ein Erfordernis, sich frühzeitig auf die Veränderungen in der Daseinsvorsorge und der Bedürfnisse älter werdender Menschen einzustellen. „Es entstehen neue Lebenssituationen, Veränderungen, auf die sich Rat und Verwaltung im Rahmen der Handlungskompetenzen einstellen müssen”, meinte Bürgermeister Bernd Jansen. Dabei gelte als Zielsetzung, dass das Leben in Hückelhoven weiterhin lebenswert, attraktiv und zukunftsfähig bleibt.

Auf diesen Hintergrund hat der Rat der Stadt Hückelhoven auf Empfehlung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Integration im Mai beschlossen, diese Vorsorgeplanung mit vielen Ziel- und Zukunftsplanungen anzunehmen und für ein weiteres ehrenamtliches Engagement und Übernahme von Freiwilligendiensten zu werben, sowie die Verwaltung zu beauftragen, hierzu ein Netzwerk „Ehrenamt und Freiwilligendienst” aufzubauen. Diese neue Ziel- und Zukunftsplanung sei daher ein mutiges Unterfangen.

Die ersten Aktionstage zu diesem Themenbereich im Juni in der Aula zum Thema „Leben mit Demenz”, unter anderem mit Dr. Henning Scherf zum Thema „50+: Aktiv sein im Alter, wie wollen wir in Zukunft leben, welche Möglichkeiten gibt es, mit dem Älterwerden umzugehen?” sowie mit der Vortragsreihe zu allgemeinen Betreuungsrechten, Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten, testamentarische Handlungen waren ein Erfolg.

Weitere Aktionstage werden voraussichtlich Anfang des Jahres durchgeführt, um wieder Aufmerksamkeit auf diese Vorsorgeplanung zu legen.

Viele dieser neuen Projekte und der Ziel- und Zukunftsplanungen lassen sich jedoch nur umsetzen, wenn auch aus der breiten Wohnbevölkerung der Stadt Hückelhoven ein hohes Maß an ehrenamtlichen Leistungen und Freiwilligendiensten mit eingebracht wird.

Daher ist ein Aufruf sehr wichtig, hier Potentiale und Bereitschaften zu wecken, sich in ehrenamtlicher Form in der einen oder anderen Angelegenheit mit zu engagieren. Ziel ist zunächst einmal die Interessensbekundung und der Aufbau eines Netzwerkes „Ehrenamt und Freiwilligendienste”.

Verantwortlich für diesen Aufgabenbereich ist Ewald Schmitz, Leiter des Sozialamtes, Tel. 02433/82255. Für Fragen aller Art steht Schmitz nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung.
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