Heinsberg - „Horrorkreuzung” auf der L230: Resolution für Kreisverkehr

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„Horrorkreuzung” auf der L230: Resolution für Kreisverkehr

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Die „Horrorkreuzung” beschäftigt wieder einmal die öffentlichen Gremien. Erst am 11. November war ein 74-Jähriger dort bei einem schweren Unfall tödlich verletzt worden. Foto: Petra Wolters/Archiv

Heinsberg. Die „Horrorkreuzung” L230/Stapper Straße/Mühlenstraße bei Karken, die seit Jahren als Unfallhäufungspunkt geführt wird, beschäftigte erneut den Rat der Stadt Heinsberg.

Erst am 11. November war es dort wieder zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 74-jähriger Mann starb. Da die bislang durch den Landesbetrieb Straßenbau getroffenen baulichen Maßnahmen zur Entschleunigung in Form einer Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte nicht wirklich zu einem Erfolg führten, sollte nun endlich ein Kreisverkehr für Sicherheit sorgen.

Zumindest eine Ampelanlage ist schon fest eingeplant

Zumindest nach den Wünschen von Bürgermeister Wolfgang Dieder, der CDU, der SPD und den Grünen. „Eine Lichtzeichenanlage ist für mich nur die B-Lösung”, hatte Dieder schon unmittelbar nach der erneuten Katastrophe gegenüber unserer Zeitung gesagt. Im Rat wiederholte er nun diesen Standpunkt. Dennoch dürfte es nach jetzigem Stand wohl darauf hinauslaufen. Manfred Groß, der zuständige Sachgebietsleiter in der Regionalniederlassung Mönchengladbach des Landesbetriebs, hatte schließlich schon im November bestätigt, dass die Installation einer Lichtzeichenanlage bereits in das Bauprogramm eingestellt sei.

Dessen ungeachtet verfassten die CDU-Fraktion, die SPD-Fraktion und die Grüne-Fraktion eine Resolution für den Bau eines Kreisverkehrs. Sie fordern den Landesbetrieb Straßenbau dazu auf, mit der unverzüglichen Realisierung auf der Kreuzung zu beginnen. Da die FDP sich geweigert hatte, die Resolution mit zu unterschreiben, geriet sie in der Sitzung des Rates ein wenig in Erklärungsnot. Fraktionschef Erwin Hausmann begründete die fehlende Unterschrift der Liberalen unter der Resolution damit, dass seine Fraktion sich nicht in der Lage sehe zu entscheiden, „was die sicherste Lösung ist, deshalb sind wir für die schnellere”.

Der Karkener Ortsvorsteher Hans-Josef Reiners (CDU) begrüßte allerdings eindeutig die Resolution, weil sie die Stimmung im Ort widerspiegele. „Alle im Ort sprechen von einem Kreisverkehr”, sagte er. Letztlich stimmte dann auch die FDP für die Resolution.
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