Heinsberg - Historischen Heinsberger Grundriss in Bronze gegossen

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Historischen Heinsberger Grundriss in Bronze gegossen

Von: Petra Wolters
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André van Vliet, Josef Offergeld und Arndt Frauenrath (von links) mit dem Original-Grundriss als Vorlage für die neue, in den Boden eingelassene Bronzetafel. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Unzählige Besucher sind vom neu gestalteten Burg- und Kirchberg in der Heinsberger Innenstadt längst begeistert. Aber erst jetzt hat die Sanierungsmaßnahme in Form einer großen, unter dem Sonnensegel auf dem Burgberg eingelassenen Bronzetafel „einen ganz tollen Abschluss gefunden”, wie es Bürgermeister Josef Offergeld als einer ihrer ersten Betrachter formulierte.

Zusammen mit Stadtplaner André van Vliet dankte er dafür persönlich Arndt Frauenrath, der mit seinem Unternehmen nicht nur die für die Sanierung notwendigen Arbeiten durchgeführt hatte, sondern zugleich auch Vorsitzender der Kultur- und Sozialstiftung A. Frauenrath ist. Sie schüttet jährlich rund 10.000 Euro aus, wie Frauenrath erläuterte, zum einen Teil für bedürftige Familien, zum anderen für Baudenkmäler in der Stadt.

Aus Mitteln der Stiftung stammt nun auch die 94 mal 150 Zentimeter große Platte, die von der Glocken- und Kunstgießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gefertigt wurde. Sie zeigt den Grundriss der Stadt Heinsberg auf der Basis eines historischen Grundrisses, dem „Plan de Heinsberg”, der 1799 während der französischen Besatzungszeit erstellt wurde.

„Das Stadtrelief ist so ausgerichtet, dass der Betrachter die historische Stadtstruktur mit der heutigen vergleichen kann”, betonte van Vliet bei der Präsentation des fertigen Werks. „Dabei wird er feststellen, dass die heutige Straßenführung von Hoch- und Apfelstraße schon seinerzeit vorhanden war.”

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