Heinsbergerin gewinnt den „Preis der Region“

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Freude über eine erfolgreiche Kooperation: Wolfgang Sokalla (SSK Dentaltechnik aus Geilenkirchen) mit Sohn, Preisträgerin Julia Kessler, Prof. Andreas Gebhardt (Dekan vom Fachbereich Mechanik und Mechatronik) mit Frau, Prorektorin Prof. Christiane Vaeßen (v. l. n. r.). Foto: FH Aachen

Kreis Heinsberg. Julia Kessler hat den ersten „Preis der Region – Der FH-Absolventenpreis Ländlicher Raum (powered by TeTRRA)“ erhalten. Die 24-jährige Heinsbergerin wurde für ihre Masterarbeit zur „Konzeption der Herstellung von gedruckten Knochenblöcken in der zahnärztlichen Implantologie“ ausgezeichnet, die bei Prof. Dr. Andreas Gebhardt im Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik, Studiengang Produktentwicklung, Vertiefungsrichtung Entwicklungsmanagement, entstanden ist.

Die sogenannten Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der Wirtschaft, sie entwickeln innovative Produkte und schaffen Arbeitsplätze. Doch gerade der Mittelstand außerhalb der Ballungsräume hat Probleme, den Anschluss an die neuesten Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung zu halten.

Projekt mit zwölf Institutionen

Um den Technologietransfer in den ländlichen Raum zu verbessern, haben zwölf euregionale Institutionen – unter ihnen die FH Aachen – sich im Projekt TeTRRA (Technology Transfer and Recruiting in Rural Areas) zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie den mit 1.000 Euro dotierten „Preis der Region – Der FH-Absolventenpreis Ländlicher Raum (powered by TeTRRA)“ ausgelobt, der jetzt erstmals verliehen wurde.

Gesucht wurden Arbeiten, die einen Beitrag zur Verbesserung des Technologietransfers in den ländlichen Raum geleistet haben, idealerweise in Kooperation mit einem mittelständischen Unternehmen. Julia Kessler aus Heinsberg hat die Arbeit unter anderem mit den Projektpartnern SSK Dentaltechnik aus Geilenkirchen – 2009 ausgezeichnet mit dem Innovationspreis der Region Aachen – und dem Zahnarzt-Praxisverbund „Par Aixcellence“ in Aachen und Stolberg angefertigt.

Das von ihr entwickelte Verfahren stattet die Partner mit einem Alleinstellungsmerkmal aus. Die schnelle, sichere und patientenfreundliche Methode schont Ressourcen bei Herstellung und Anwendung, aber auch bei der Anästhesie und der späteren Einbringung der Implantate.

Die Methode wird nun von Zahntechnikern und Zahnärzten über die Grenzen der Region hinaus vermarktet und schafft damit eine Grundlage, die Branche der Zahntechniker zu stärken und Zahnärzten Perspektiven aufzuzeigen, wie dem steigenden Kostendruck zu begegnen ist.

Durch die Digitalisierung der Zahntechnik und die Anbindung über das Internet wird die Umsetzbarkeit im ländlichen Raum gewährleistet. Mitarbeiter werden qualifiziert, die leitenden Angestellten sollen zukünftig in dualen Bachelorstudiengängen ausgebildet werden, die derzeit von der FH in Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Einrichtungen konzipiert werden.

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