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Heinsberger Tourist-Service will Städte und Gemeinden voran bringen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Beim Heinsberger Tourist-Service (HTS) steht die Serviceorientierung an erster Stelle. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung im Restaurant Ohlenforst in Wassenberg-Effeld betont.

Der HTS sehe es als eine seiner wesentlichen Aufgaben an, die Städte und Gemeinden in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Tourismusentwicklung voranzubringen, sagte Kreisdirektor Peter Deckers als HTS-Vorsitzender. Gäste oder Besucher sollten bei den Kontaktaufnahmen in allen Kommunen auf gut geschulte und kundige Mitarbeiter treffen.

Nachdem ein „Mystery Check”, sprich eine verdeckte Überprüfung in den Rathäusern, beim Kreis und beim HTS konkrete Handlungsempfehlungen ergeben hatte, wurden Schulungen mit Teilnehmern aus den Kommunen realisiert. Sie seien auf sehr positive Resonanz gestoßen, berichtete HTS-Geschäftsführerin Patricia Mees. Zudem würden die Empfehlungen mit Blick auf eine verbesserte Ausstattung der Gästeinformationen zurzeit umgesetzt.

Mees berichtete unter anderem auch von ausverkauften Radwanderkarten für den Kreis Heinsberg (eine Neuauflage soll im Frühjahr erscheinen), vom Relaunch, sprich einer Überarbeitung des Internet-Auftritts (samt Integrierung des NRW-Radroutenplaners) sowie von Messeteilnahmen in Amsterdam, Bremen, Bonn, Essen und Rheinberg (im kommenden Jahr erstmals auch im belgischen Retie).

Bei der Koordination von Events ragte auch 2009 der erfolgreiche Niederrheinische Radwandertag heraus. Die Klassifizierung von Unterkünften sei für das gesamte Spektrum vom Hotel bis zur Ferienwohnung möglich. Zwei Projekte, die den HTS aktuell beschäftigen, seien die touristische Inwertsetzung der Motten, der mittelalterlichen Verteidigungshügel, mit Mottenrouten und Mottenflyern sowie die satellitengestützte GPS-Navigation für das Radwandern.

Positive Zahlen in den Beherbergungsbetrieben konnte Mees vermelden: In den Jahren von 2000 bis 2008 stiegen im Kreis Heinsberg die Werte für Ankünfte von 56.158 auf 85.605 und für Übernachtungen von 125.156 auf 185.046. Auch im ersten Halbjahr 2009 seien für den Kreis positive Zahlen mit leichten Zuwächsen ausgewiesen worden; im Vergleich zu Minuswerten für Kreis Viersen und Stadt Aachen.

Aber die Geschäftsführerin schränkte ein, die Entwicklung stelle sich aktuell eher als „Achterbahnfahrt” dar, mit unterschiedlicher Entwicklung in den einzelnen Betrieben. Eine Prognose wolle sie daher nicht wagen.

HTS-Schatzmeister Hans-Josef Mertens sprach von einem insgesamt positiv gelaufenen Geschäftsjahr 2008. Allerdings war es - wie gewohnt - nur mit Hilfe des Kreis-Zuschusses (173.000 Euro) möglich, das Negativergebnis in Höhe von 159.000 Euro auszugleichen und 140.00 Euro für zweckgebundene Rücklagen vorzusehen. Der operative Verlust sollte nicht größer werden, mahnte Mertens.
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