Heinsberg - Heinsberger Redaktion jetzt im neuen Medienzentrum

Heinsberger Redaktion jetzt im neuen Medienzentrum

Von: Rainer Herwartz
Letzte Aktualisierung:
So sieht es aus, das Herz der
So sieht es aus, das Herz der neuen Redaktion an der Apfelstraße. Hier laufen die Fäden aus den zehn Kommunen zusammen, die im Kreis Heinsberg von den Redakteurinnen und Redakteuren zu betreuen sind. Foto: Dettmar Fischer

Heinsberg. „Dä Papa mit dä große Koffer, die Mama mit dä kleine Koffer un ich mit dä Kadong” - irgendwie fühlte sich so mancher Besucher unserer Redaktion wohl genau an diesen karnevalistischen Hirnmeißler vergangener Sessionen erinnert, wenn er in das Tohuwabohu platzte, das sich in den letzten Tagen in den Räumen der Redaktion von Heinsberger Zeitung und Heinsberger Nachrichten vollzog.

Bei den Mediaberatern Dirk Ernst und Dennis Schiefke soll es nicht anders gewesen sein. Alle waren regelrecht im Packwahn und fieberten dem Umzug am Dienstag in das schmucke neue Domizil an der Apfelstraße 48 entgegen. Nach unbestätigten Informationen sollen einige Kollegen bis dato gar nicht gewusst haben, was eine Bandscheibe ist.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Als sich das Redaktionsteam vor 13 Jahren über die neuen Räume an der Liecker Straße freute, standen Jahrtausendwechsel und Euro-Einführung noch bevor. Die sich anbahnende Erfolgsgeschichte des Internets ließ sich bestenfalls erahnen und die mediale Kommunikation verlief noch in recht beschaulichen Bahnen. Vieles ist seitdem rasanter, spritziger und kurzlebiger geworden. Um in Zukunft die spannenden Entwicklungen in der Region hautnah, noch besser und schneller transportieren zu können, setzt der Zeitungsverlag mit dem modernen Medienzentrum an der Apfelstraße ein deutliches Zeichen. Mit insgesamt 22 eingerichteten Arbeitsplätzen, von denen 15 auf die Tageszeitungen entfallen, wird es zu einem Dreh- und Angelpunkt für den gesamten Kreis Heinsberg.

Da sich große Ziele meist nur in kleinen Schritten erreichen lassen, war vor dem Packen erst einmal das Ausmisten (wir kommen halt vom Land) angesagt. Erfreulich darf hier vermerkt werden, dass diesmal kein luftdicht verpackter, fünf Jahre alter Christstollen unter den Redaktionsrelikten entdeckt wurde, wie dies noch beim Umzug in die Liecker Straße der Fall war. Ein wenig wehmütig musste allerdings zur Kenntnis genommen werden, dass sich diesmal Sekretärin Angelika Engels standhaft weigerte, wieder für ein munteres Umzugsfoto in einen Karton zu steigen. Und unser Neuzugang im Redakteursteam, Verena Müller, hätte mit ihren stattlichen einsvierundachtzig erst gar nicht hineingepasst.

Nachdem die Damen und Herren von der schreibenden Zunft also für ihre Verhältnisse mächtig in die Hände gespuckt haben, sollen nun doch endlich diejenigen geehrt werden, denen die Ehre gebührt. Selbiges sind nämlich die fleißigen Jungs um den Leiter Zentrale Dienste, Andreas Troßmann, die am Dienstag nicht nur den kompletten Umzug in Windeseile stemmten, sondern auch schon seit Wochen und Monaten planten und verhandelten.

IT-Leiter Dieter Peters und seine Kollegen dürfen dabei natürlich nicht vergessen werden. Sie sorgten dafür, dass auf Knopfdruck die Computer genau das machen, was sie sollen und nicht etwa die Toilettenspülung mit der Türklingel vernetzen. Allein 1,8 Kilometer Datenkabel zu beherrschen und auf rund 310 Quadratmetern Fläche zu verbauen, löst bei manchem doch schon in der bloßen Vorstellung ein wahres Wirrwarr im Kopf aus. Die neue Telefonanlage, die Peter Ohlenforst von NetAachen installierte (vielleicht haben Sies ja schon erahnt, weil Sie uns bis gegen Mittag nicht erreichen konnten), hat so viel Potenzial, dass die Auslotung sämtlicher Möglichkeiten geradezu nach einem eigenen Ausbildungsgang bei der IHK schreit.

Ach ja, und mitten in dem Blutdruck hebenden Trubel musste am Dienstag ja auch noch eine Zeitung mit Inhalt gefüllt werden. Ob Sies glauben oder nicht, es hat Spaß gemacht.
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