Heinsberg - Heinsberger „Buure Maat”: Schaufenster der regionalen Landwirtschaft

Heinsberger „Buure Maat”: Schaufenster der regionalen Landwirtschaft

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Heinsberg. Es soll ein buntes „Schaufenster der regionalen Landwirtschaft” werden - so die Absicht der Heinsberger Veranstalter, des Gewerbe- und Verkehrsvereins Heinsberg und der Heinsberg Card. Unterstützt von kompetenter Seite - dem Landtechnik-Unternehmen Pechtheyden, das für die Maschinen sorgt - dürfte die Attraktivität des dritten verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr in Heinsberg gesichert sein.

Eröffnet wird der „Buure Maat” am Samstag, 10. September, um 10 Uhr durch den Schirmherrn Propst Markus Bruns in Anwesenheit zahlreicher Honoratioren aus Stadt und Kreis, der Vorstände des G&V Heinsberg und der Heinsberg Card sowie des Landwirtschaftsverbandes und der -kammer. Anschließend bestimmen die Repräsentanten aus der Landwirtschaft das Bild der Innenstadt für zwei Tage.

Neben den „Luxus-Linern” unter den Traktoren (der „New Holland T 7070” glänzt schließlich in Maserati-Blau) werden auch andere großvolumige Landmaschinen für Stall, Hof und Ernte zu sehen sein.

Für die kleinen Besucher wird auf Wunsch des G&V auf dem Rathausplatz ein Parcours für Gokarts und Mini-Trecker aufgebaut, auf dem die Kleinen ihre Fahrkünste unter Beweis stellen können. Hier gibt es sogar etwas zu gewinnen und die Jüngsten bekommen nach erfolgreicher Fahrt ihren ersten Trecker-Führerschein.

Der Buure Maat, der sich vom Markt aus über die Hochstraße in beide Richtungen, also bis zur Stiftsstraße einerseits und der Fußgängerzone andererseits, erstrecken wird, bietet so manches Sehens- und Probierenswerte aus der Region und darüber hinaus.

Die Landfrauen der Bauernschaft werden diesmal mit frischem Gemüse, interessanten Tipps und neuen Rezepten aufwarten. Der Heinsberger Agrarhandel gibt einen interessanten Überblick über sein Warensortiment, vom Futtermittel bis zu Gartengeräten.

Zwischen den landwirtschaftlichen Anbietern werden immer wieder Leckereien angeboten, mal heiß, mal kalt, mal süß, mal scharf - und manchmal auch „klebrig”. Damit sind allerdings nicht die Produkte der Imker gemeint, die ebenfalls ihre Arbeit mit den Bienen vorstellen wollen und zu Kostproben einladen.

Obwohl derzeit noch die Erntezeit andauert, freut man sich beim Veranstalter, dass man auch diesmal wieder einiges aus dem landwirtschaftlichen Tierbestand präsentieren kann. So sind auf dem Markt stattliche Vertreter der größten Pferderasse zu bewundern: stolze Shire Horses, die von Klaus und Susanne Krenkers präsentiert werden. Ein paar Nummern kleiner, aber umso beliebter, sind die Islandpferde von der Islandpferde-Reitschule Frilinghoven, die Monika Storms-Limbach mitbringt.

Einen außergewöhnlichen Auftritt werden einige Duroc-Schweine haben, die von ihrem Züchter Gerd Heinrichs vom Auenhof vorgestellt werden. Diese ursprünglich alte Schweinerasse, die bereits um 1800 in den USA erwähnt ist, zeichnet sich nicht nur durch ihr rotes Erscheinungsbild aus, sondern vor allem durch besonders schmackhaftes Fleisch. Züchtervater Heinrichs freut sich bereits auf gesteigertes Interesse der gehobenen Gastronomie. In Heinsberg werden die schlappohrigen Schnüffelnasen zum Anfassen nahe sein.

Dem Reigen der Landmaschinen werden am Sonntag die Eicherfreunde aus Wassenberg eine besondere Note geben. Sie werden mit ihren „Oldies” das Geschehen dekorativ komplettieren und sicher für angeregte Gespräche sorgen.

„Als engagierte Freunde, die selbst einiges auf die Beine stellen, freuen wir uns sehr, dass die Eicherfreunde um Johannes Linden ihr Kommen zugesagt haben,” konstatiert Guenter Kleinen vom G&V-Stadtmarketing.

Der zweite Veranstaltungstag, der Sonntag, beginnt um 11 Uhr, die Citygeschäfte öffnen um 13 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag bis 18 Uhr.
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