Selfkant-Tüddern - Heimatvereinigung macht Vorschlag zur Zukunft des historischen Gebäudes

Heimatvereinigung macht Vorschlag zur Zukunft des historischen Gebäudes

Von: agsb
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Vorstandsmitglieder der Heimat
Vorstandsmitglieder der Heimatvereinigung präsentierten mit der 23. Ausgabe von „Ues Muedersproak” Mundart-Kostproben. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Im Sitzungssaal der Gemeinde Selfkant hat sich die Heimatvereinigung zu ihrer Mitgliederversammlung getroffen. Vorsitzender Gerd Passen sah den Archivausbau sowie die Sanierung der maroden Fenster in der Propstei Millen als eine der anstehenden Hauptaufgaben und ließ dann mit einer Idee die zahlreichen Anwesenden hellhörig werden.

Die historische Propstei könne als Selfkantmuseum ein neues mögliches Aushängeschild der Gemeinde werden, schlug er vor. „Dies ist eine große Vision”, sagte Passen und erinnerte dann kurz an seinen kürzlich verstorbenen Freund Jakob Cals, der die zündende Idee dazu hatte. „Wenn Jakob ein Ziel hatte, hat er dies nie aus den Augen verloren”, so Gerd Passen - die Idee vom Selfkantmuseum soll keine Vision bleiben.

„Man könnte ohne größere Umbaumaßnahmen die Räume schwerpunktmäßig gestalten, um die Geschichte des Selfkantlandes von der Steinzeit, der Kelten- , Römer- und Frankenzeit, Auftragsverwaltung durch die Niederlande bis in die heutige Zeit darzustellen”, erzählte Passen. Er fände, nicht nur für die Gemeinde Selfkant, sondern für die gesamte Region „Der Selfkant” bestünde ein erheblicher Mehrwert. Im Geschäftsbericht beschrieb der Vorsitzende die vielen Aktivitäten. Sehr arbeits- und zeitintensivaufwendig waren die Vorbereitungen zum Buch „Denkmalgeschützte- und sehenswerte Profanbauten im Selfkant”. „Dieses Buch war das letzte Werk von Jakob Cals, zusammen mit der Arbeitsgruppe”, so Passen. Er will in diesem Werk eine gesonderte Widmung einbringen. Die Auflage wird 500 Stück betragen, das DIN- 4-Werk ist demnächst für acht Euro erhältlich, wobei jedes Mitglied (derzeit 386) ein kostenloses Exemplar erhält. Passen berichtete vom Mitgliederbestand, er freute sich, dass auch die Jugend sehr aktiv am Heimatgedanken mitarbeitet. Die Heimatvereinigung möchte ferner mit den Grundschulen noch enger zusammenarbeiten, Kontakte zu den Schulleiterinnen wurden aufgenommen.

Die 23. Ausgabe von Ues Muedersproak wurde vorgestellt. Der Vorsitzende zollte hier den Heimatdichtern und dem Redaktionsteam ein großes Lob. Einen bunten Blumenstrauß erhielt die Illustratorin Regina Mertens. Ein Dank ging auch an Dieter Wauben für Hardware, Drucken, Falten und Beschneiden der 23. Ausgabe. 42 Seiten ist die Ausgabe stark, beinhaltet 22 Beiträge von 16 Autoren. Die Ausgabe kostet zwei Euro und ist in den nächsten Tagen bei allen Banken im Selfkant sowie in Gemeindeverwaltung erhältlich.

Was steht nächstes Jahr an, außer Ausflügen? Die Heimatvereinigung ist Gastgeber des Euregionalen Kulturtages. Außerdem wird die Homepage http://www.heimatvereinigung-selfkant.de überholt, ein Archivzugang ist geplant.
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