Hedwig Klein stolz auf die „sportfreundlichste Stadt”

Von: hewi
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Viele Sportler aus der Stadt Wegberg wurden bei der Feierstunde im Rathaus von Bürgermeisterin Hedwig Klein geehrt. Foto: Koenigs

Wegberg. Die Bilanz der Wegberger Sportler, die bei der 29. Sportlerehrung im Sitzungssaal des Rathauses geehrt wurden, reicht hinaus bis zu WM-Ehren. Auch ein Profikicker der Mönchengladbacher Borussia war unter den Einzelsportlern, rund 70 Vereinen und Mannschaften.

Bürgermeisterin Hedwig Klein zeigte sich beeindruckt angesichts einer solchen geballten sportlichen Masse. Eine gute Nachricht hatte sie auch für die anwesenden Sportler.

Denn trotz der allgemein angespannten Lage war der Betrag, den die Stadt für jeden Jugendlichen im Vereinssport zahlt, von 1,90 Euro auf 3,80 verdoppelt worden. Sie wertete die als Beweis dafür, dass Wegberg „die sportfreundlichste Stadt im Kreis” sei. Als Beleg dafür verwies sie aber auch auf die Zahl der Vereinszugehörigkeiten in Relation zur Einwohnerzahl.

Andere räumliche Lösung

Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Wolfgang Gisbertz, zeigte sich zufrieden angesichts der großen Zahl der Sportler, die den Weg ins Rathaus gefunden hatten. Für das nächste Jahr müsse eine andere räumliche Lösung angedacht werden, betonte er. Die Politik forderte er auf, nach der Kommunalwahl nicht am Sport zu sparen, sondern den Sport weiterhin zu fördern. „Junge Menschen, die Sport treiben, brauchen nicht durch soziale Aufwendungen aufgefangen zu werden”, erklärte er.

Dass man auch im Alter nicht auf Sport verzichten muss, bewiesen Geraldine Hahn (80 Jahre und Thea Hoffmann (79 Jahre) vom Seniorensportverein, die sich durch Wandern, Gymnastik und Wassergymnastik fit halten. Irene Märtin (80 Jahre) ist seit über 25 Jahren aktiv im Thai-Chi, das sie in der Wegberger Wushu-Akademie betreibt.

Auch breitensportlich ist Wegberg gut aufgestellt. Beim Sportabzeichen wurde der kreisweit erste Platz erreicht, da rund jeder fünfte Wegberger mindestens einmal teilgenommen hat.

Da Sport im Verein ohne Ehrenamt nicht geht, wurden auch zwei Männer ausgezeichnet, die sich in den Jahren um den Wegberger Sport verdient gemacht haben. Der 80-jährige Karl-August Stamms hat sich gleich zwei Sportarten auf die Fahnen geschrieben. Neben dem Schach gehört sein Herz auch dem Fußball. Seit 1972 engagiert sich der heute 81-Jährige im Schach, wozu er durch seine drei Kinder kam.

1985 kam noch der Fußball beim neugegründeten FC Viktoria Wegberg dazu, wo er sich schnell unentbehrlich machte. Auch der 77-jährige Leo Lürpen hat sich seinem Schießsport ganz und gar verschrieben.

Schon 1950 gehörte er zu den ersten Aktiven der St.-Antonius-Schützenbruderschaft. 1963 gründete er den Schießsportverein Wegberg, den er 45 Jahre lang bis 2008 als Vorsitzender führte.

In Eigenleistung schufen er und seine Vereinskameraden den Schießstand im Keller des Gymnasiums, den Gisbertz als „Schießsporthalle” hervorhob. Im Stadtsportverband war Lürpen bis 2008 im Vorstand aktiv.
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