Harter Winter: Bisher 4700 Überstunden

Von: hewi
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Straßenschäden in Bayern
Zwei Schlaglöcher in einer Asphaltdecke. Foto: dpa

Erkelenz. Für den Unterhalt und die Sanierung von Wegen und Straßen im Stadtgebiet sind knapp 200.000 Euro im Haushalt der Stadt Erkelenz vorgesehen. Damit wird die Erhaltung des Bestandes „im Rahmen der zu Verfügung stehenden Mittel” gewährleistet.

Die einzelnen Maßnahmen werden nach verschiedenen Kriterien ausgesucht und abgearbeitet. So ist zum Beispiel ausschlaggebend, wie lange die Beschädigungen bereits bestehen und ob sie in absehbarer Zeit im Rahmen anderer straßenbaulicher Maßnahmen erledigt werden können. Für Asphaltarbeiten sind die Straßen Wockerather Weg, Jülicher Straße, Atelierstraße, Schulring, in Neuhaus und im Bereich Berverath vorgesehen. Die Maßnahmen wurden im Bauausschuss mit rund 97.000 Euro beziffert. Neun Wirtschaftswege werden für rund 100.000 Euro saniert.

Auch der Winter hat auf den Straßen in Erkelenz seine Spuren hinterlassen. Ersten Schätzungen zufolge seien derzeit rund 30 Straßen betroffen.

Die Schadenshöhe wurde von Tiefbauamtsleiter Werner Spartz mit rund 100.000 Euro beziffert. Er betonte jedoch, dass die Liste noch nicht abschließend sei. Darüber hinaus seien einige der Straßen bereits in den Sanierungsmaßnahmen eingeplant und daher finanziell abgedeckt. Beim Baubetriebshof hat der Winter bisher für Personal- und Maschinenkosten von rund 135.000 Euro gesorgt. Dies erklärte der Bauhofleiter Norbert Banritzer.

Darüber hinaus seien für rund 26.000 Euro Streumittel zum Einsatz gekommen. Rund 300 der insgesamt 600 Tonnen Salz seien von November bis Ende Dezember zum Einsatz gekommen. Der Vorrat von 60 Tonnen Splitt war im Dezember verstreut. Mit den Streufahrzeigen wurden rund 217 Kilometer städtischer Straßen bearbeitet.

Der Winterdienst sei von der Personalplanung her nicht auf einen so intensiven Winter ausgerichtet. Die rund 4700 Überstunden Ende vorigen Jahres würden durch Freizeit ausgeglichen.
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