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Hallenbad dank Finanzspritze aus Berlin?

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Das Erkelenzer Hallenbad steht vor dem Ende. Ein neues soll gebaut werden. Möglich könnte es die Finanzspritze des Konjunkturprogramms machen. Als Ort kommt die Liegewiese des Freibades in Betracht. Foto: Koenigs

Erkelenz. Die Überlegungen um den Neubau eines Hallenbades in Erkelenz haben im Zusammenhang mit dem von Bund und Ländern beschlossenen Konjunkturpaket II neue Nahrung erhalten.

Schon seit einiger Zeit wurde über mögliche Standorte eines neuen Hallenbades diskutiert, das das alte und in die Jahre gekommene Bad an der Westpromenade ablösen soll.

Unter anderem war das Gelände des Bauxhofes im Gespräch, wo nach dem Abriss der Gebäude ein ausreichend großes Areal entstehen würde. Weitere Alternativen waren ein Neubau auf dem Gelände des bestehenden Bades, das Gelände des Freibades oder ein Neubau innerhalb eines beabsichtigten Sportparks jenseits der Bundesstraße in Richtung Hückelhoven.

Nun nimmt die Planung möglicherweise konkrete Züge an, wie man aus Rats- und Verwaltungskreisen erfahren konnte. Möglich wird dies durch die rund 5,2 Millionen Euro, die die Stadt aus dem Konjunkturpaket für Investitionsmaßnahmen im Schulbereich und in die Infrastruktur erhalten soll.

Nach einem Verteilerschlüssel von 65 zu 35 Prozent würden für Maßnahmen im schulischen Bereich demnach rund 3,3 Millionen und für Infrastrukturmaßnahmen rund 1,8 Millionen Euro entfallen.

Bei geschätzten Baukosten von rund acht Millionen Euro für ein Hallenbad müsste die Stadt knapp drei Millionen aus eigenen Mitteln finanzieren. Es gibt auch ein favorisiertes Gelände:

Das benachbarte Freibad ist ins Fadenkreuz der Planer geraten. Auf der Liegewiese des Freibades könnte nach Auffassung der Verwaltung das neue Hallenbad entstehen, das ebenso wie sein Vorgänger eine eindeutige Ausrichtung auf Schule und Sport haben soll. Auch könnte die Planung des Neubaus ein Außenbecken beinhalten.

Was an der Stelle des derzeitigen Hallenbades entstehen könnte, ist fraglich. Es wird vom Bau einer neuen Turnhalle auf dem Gelände am Willy-Stein-Stadion gesprochen. Bricht also in diesem Sommer das letzte Jahr des alten Freibades an? Die Diskussion über ein Für und Wider des Freibades wäre damit eröffnet.

Bürgermeister Peter Jansen bremst voreilige Erwartungen: Ein neues Hallenbad sei zwar eine denkbares Option, aber es bestünde frühestens Ende Juli Klarheit, wie tatsächlich mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket verfahren werden könne.
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