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Gymnasialer Zweig als Denkmodell

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Noch ist es nur eine Fotomontage. Ob die Verbundschule Haaren jemals eine Gemeinschaftsschule wird, hängt auch von den Entscheidungen der Nachbarkommunen und der Kreisstadt ab. Fotomontage: Franz Severins

Waldfeucht. Steht die Verbundschule Haaren schon am Scheideweg oder ist sie in der jetzigen Form bestens aufgestellt? Diese Frage könnte sich bald stellen. Zurzeit sind die Haupt- und Realschüler in der Verbundschule jedenfalls bestens aufgehoben, denn sowohl an kompetenten Lehrern als auch schulischem Angebot mangelt es nicht.

Doch die gemeindliche und kreisweite Schulentwicklungsplanung besagt, dass es durch die absehbare Halbierung der Elternzahl in der Zukunft auch zwangsweise zur Halbierung der Geburtenzahl komme, was sich natürlich wiederum negativ auf die Schulen auswirken werde, glaubt Wolf Kraemer-Mandeau von der Projektgruppe Bildung und Region in Bonn, den die Verwaltung nach Waldfeucht in den Schul- und Kulturausschuss eingeladen hatte. Darunter sei nicht zuletzt die Hauptschule betroffen, sondern auch über der Realschule hänge aus seiner Sicht das Damoklesschwert.

Je westlicher, desto weniger klug?

Kraemer-Mandeau begründete dies mit einer Grafik, denn die Zahlen besagen, dass prozentual im Land mehr Schüler das Gymnasium besuchen, als in den drei Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht. So könnte man zu dem Schluss kommen, „je westlicher, desto weniger klug seien die Kinder, was natürlich nicht zutreffend ist”, meinte Kraemer-Mandeau. Deshalb favorisierte er die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, damit die Gemeinde für das Schulwesen zukunftsweisend aufgestellt sei.

In einer solchen Entscheidung wäre die Gemeinde Waldfeucht natürlich auch abhängig von den Entscheidungen in den Gemeinden Gangelt und Selfkant sowie in der Stadt Heinsberg, welche Schulform sie zukünftig wählen werden. Doch eines wurde den Ausschussmitgliedern bewusst: Neben einem Haupt- und Realschulzweig soll auch ein gymnasialer Zweig bei der Gemeinschaftsschule angegliedert sein. Um den gymnasialen Abschluss zu erlangen, müsste allerdings eine Kooperation mit einer anderen Schule stattfinden.
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