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Gute Laune ist Trumpf beim Kloatscheeten

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Die Teams der Einrichtungen des Verbunds „Starke Partner – Pflegenetz“ trotzten bei der Endausscheidung Kloatscheeten um den Gottfried-Küppers-Pokal Sturm und Regen.

Kreis Heinsberg. Bestens vorbereitet hatten sich 120 Mitarbeiter der dem Verbund „Starke Partner – Pflegenetz“ angeschlossenen Einrichtungen, um erneut beim ­Kloatscheeten um den Gottfried- Küppers-Pokal anzutreten. Mit über den Kopf gezogenen Kapuzen und voll bepackten Bollerwagen fanden sie sich am Bootshaus am Lago Laprello in Heinsberg in guter Stimmung ein – obwohl das Wetter mit Sturm und Regen alles andere als spielfreundlich war.

Doch der guten Laune konnte dies nichts anhaben. Schließlich gab es im Bootshaus erst einmal heißen Kaffee zur Stärkung. Und die Titelverteidiger vom Seniorenzentrum Lambertus Hückelhoven nutzten die Gelegenheit, den begehrten Pokal noch einmal blitzblank aufzupolieren. Immer wieder jedoch wurden die Blicke gen Himmel gerichtet, ob nicht doch eine Chance bestand, dass das Wetter ein wenig freundlicher würde.

Da die „Starken Partner“ jedoch flexibel sind, kamen sie auch mit diesen Widrigkeiten zurecht. Kurzerhand wurde entschieden, das Kloatscheeten auf die Endausscheidung zu beschränken sowie den Start um eine halbe Stunde zu verschieben.

Gesagt, getan. Schließlich traten sechs Mannschaften an, um den „Kloat“, eine Holzscheibe mit Bleikern, auf eine Flasche, die sich in einer Plastiktüte befand und in einiger Entfernung vom Bootshaus postiert wurde, zu werfen. Im ­ersten Durchlauf trat das Alten- und Pflegeheim Marienkloster Dremmen gegen das Katharina-Kasper-Heim Gangelt an. Nach unzähligen vergeblichen Versuchen ging der Treffer an die Gangelter. Danach traf Titelverteidiger Lambertus Hückel­hoven auf St. Josef Waldenrath-Höngen. Und wie sollte es auch anders sein?

Die Hückelhovener entschieden die „Schlacht“ mal wieder für sich. Unter Anfeuerung der Mitstreiter kämpften anschließend der Caritasverband für die Region Heinsberg und das Franziskusheim Geilenkirchen um das Weiterkommen. Es war der Pokal-Namensgeber selber, nämlich Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes, der die Flasche mit dem Kloat zertrümmerte. Im Finale standen folglich der Caritasverband, Lambertus und Katharina Kasper-Heim. Letzteres schied als erstes aus. Es lag nun an den Mitarbeitern des Caritasverbandes alles zu geben, um das Lambertus-Team vom Thron zu verdrängen. Doch dies erwies sich als vergeblicher Versuch. Nach etlichen Kloatwürfen schafften es die Hückelhovener, die Flasche zu zerstören.

Der Titelverteidiger hatte also im wahrsten Sinne des Wortes seinen Titel verteidigt: Lambertus Hückelhoven ging erneut als Sieger aus dem ­Kloatscheeten hervor. Unter Jubelgeschrei nahmen die Mitarbeiter den Gottfried-Küppers-Pokal, überreicht von Gottfried Küppers, entgegen. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im Bootshaus, wo sich alle Mannschaften bei Suppen und Minestrone im Bootshaus stärken konnten.

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