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Gütesiegel aus berufener Hand

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Wilfried Kroppen, Gesellschafter der Aker Wirth GmbH, nahm aus der Hand von Ministerpräsident a.D. Wolfgang Clement (re) und im Beisein des Erkelenzer Bürgermeisters Peter Jansen das Gütesiegel entgegen.

Erkelenz. Die Aker Wirth GmbH zählt zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top Job” ergeben.

Der Mittelständler aus Erkelenz überzeugte in der achten Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem krisenfesten und dementsprechend erfolgreichen Personalmanagement. Bundeswirtschaftsminister a.D. Wolfgang Clement überreicht den Vertretern der „Bohr” bei einem Festakt im Landschaftspark Duisburg-Nord das begehrte „Top Job”-Gütesiegel. Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von Aker Wirth in den Bereichen „Führung und Vision”, „Motivation und Dynamik”, „Kultur und Kommunikation”, „Mitarbeiterentwicklung-&-Perspektive”, „Familienorientierung & Demografie” sowie „Internes Unternehmertum”.

Dem Hersteller von Maschinen und Großbohrgeräten beispielsweise für die Öl- und Gasindustrie ist es wichtig, dass sich die 510 Mitarbeiter auf Augenhöhe begegnen. Zudem legt er einen Fokus auf Teamorientierung. Das zahlt sich aus: Im Durchschnitt halten die Beschäftigten ihrem Arbeitgeber seit mehr als 18 Jahren die Treue.

Mit ihrem Motto „Auf gut Kölsch gesagt” wird der direkte und offene Kontakt auf eine - auch für das Bundesland - typische Formel gebracht. Zudem starteten die Rheinländer nach dem Verkauf von 50 Prozent des Firmenanteils an eine Tochtergesellschaft des norwegischen Mischkonzerns Aker Solutions im Jahr 2007 eine groß angelegte Qualifizierungs- und Weiterbildungsoffensive. Microsoft-Office-Schulungen gehörten genauso dazu wie das Angebot an Intensivssprachkursen in Englisch, Französisch und Spanisch.

Die Initiative zeigt auf beiden Seiten Erfolg: Die Geschäftsleitung kann ihre Mitarbeiter flexibler einsetzen und weiterhin für eine hohe Qualität sorgen. Und unter den Beschäftigten stieg die Stimmung: „Unsere Mitarbeiter schätzen es sehr, dass wir ihre Kompetenz und Selbstständigkeit entwickeln und fördern”, bestätigt Geschäftsführer Christoph Kleuters. Der Maschinenbauer hatte sich erfolgreich dem strengen zweistufigen Verfahren des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen gestellt. Dabei bewertet Institutsdirektorin Prof. Dr. Heike Bruch die Managementinstrumente der Teilnehmer im Personalbereich und führt eine detaillierte Mitarbeiterbefragung durch.

Außerdem verpflichtete sich das Unternehmen zu einem fairen Umgang mit seinen Mitarbeitern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und unterzeichnete den „top Job”-Ehrenkodex. „Die Auszeichnung zum Top-Arbeitgeber bestätigt uns in unserem eingeschlagenen Kurs. Sie dokumentiert, wie wichtig uns unsere Mitarbeiter sind. Und dass die Belegschaft unser Engagement zu schätzen weiß”, sagt der Aker Wirth-Geschäftsführer .

Das Bekenntnis zum Top Job-Ehrenkodex sei da nur die logische Konsequenz. „Denn gerade in harten Zeiten wie den jetzigen hat der faire Umgang mit den Mitarbeitern oberste Priorität”, erläutert Christoph Kleuters.
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