Erkelenz - Gruß zur Rettung des Turmes: Postkartenverkauf soll Sanierung helfen

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Gruß zur Rettung des Turmes: Postkartenverkauf soll Sanierung helfen

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Bei der Präsentation der Bildserien vor dem Lambertusturm: Willi Wortmann, Günther Merkens, Werner Rombach, Theo Görtz und Leander Schiefer (v.l.). Foto: Strockstrock

Erkelenz. Der Turm von St. Lambertus ist das Symbol der Erkelenzer Lande. Er weist jedem Heimkehrer aus der Ferne schon den Weg nach Hause und steht auch für den Zusammenhalt der Menschen dieser Region. Der stolze Turm ist aber stark sanierungsbedürftig und bedarf der Hilfe.

Nach vorsichtigen Schätzungen dürften wohl an die anderthalb Millionen Euro notwendig sein, um ihn auf Dauer und für die Nachwelt zu erhalten. Schon einmal bedurfte der Lambertusturm der Unterstützung vieler Heimatverbundener: Als nach Kriegsende 1945 der Turm so stark beschädigt war, dass er einzustürzen drohte, gab es neben vielfacher Muskelunterstützung (vor allen Dingen auch durch Frauen) auch eine Bausteinaktion, um ihn zu retten und wieder aufzubauen.

Damals wurden in einer Aktion des Heimatvereins 1951 bis 1952 vier Bilder in Postkartengröße aufgelegt, deren Erlös sicherte den Turm. Und wieder ist es der Heimatverein Erkelenzer Lande mit seiner starken Bindung an den Lambertiturm, der sich als eine der ersten Institutionen zur Sanierung des Turmhelmes in die Schar weiterer Hilfen eingereiht hat.

Die Fotografen Leander Schiefer und Willi Wortmann, Mitglieder des Heimatvereins, stellten jeweils vier Motive aus vergangenen Jahren honorarfrei zur Verfügung, die jetzt als echte Zeitdokumente angeboten werden. Ein Kartensatz kostet 2,50 Euro; davon fließen zwei Euro der Aktion zu. Die Serien in einer Auflage von 4000 Stück wurden jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Pastor Werner Rombach berichtete von den Absprachen mit der Denkmalsbehörde und ist sicher, dass ein Großteil der Unterkonstruktion erhalten werden kann. Ziel ist nämlich, die Charakteristik des Turmes möglichst zu bewahren. Angedacht ist auch, im Zuges dieser Erhaltungsaktion die Beleuchtungssituation der Uhr und der Spitze zu verbessern.

Ansichtskarten

Der Vorsitzende des Heimatvereins der Erkelenzer Lande Günther Merkens möchte mit dieser Aktion möglichst viele Menschen nicht nur aus der näheren Umgebung erreichen: „Es gibt nur wenige Ansichtskarten von Erkelenz auf dem Markt, die als Postkarten konzipierten Serien sollen daher nicht nur als Erinnerung, sondern auch durchaus als postalischer Gruß aus Erkelenz dienen”, ist sein Wunsch.

Die Kartensätze sind ab sofort im Pfarrbüro und während der Bürozeit der Geschäftsstelle des Heimatvereins in der Stadtverwaltung zu erhalten. Natürlich sind auch sonstige Spenden erwünscht, damit am Turm die anstehende Einrüstung schnellstens wieder verschwinden kann. Das Konto lautet 6071015 bei der Volksbank, BLZ 31261282. Spendenquittung gibt es vom Heimatverein.
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