Kreis Heinsberg - Großer Ansturm auf Erkältungsmittel

Großer Ansturm auf Erkältungsmittel

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Winterzeit ist Erkältungszeit. In Bahnen und Büros wimmelt es von hustenden, schnupfenden und niesenden Mitmenschen. Dabei aber die wohlerzogenen von den rücksichtslosen Schniefern zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach. Foto: dapd

Kreis Heinsberg. Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind überfüllt, in Pendlerzügen sind Sitzplätze frei, in der Schule bleiben viele Stühle leer. Die Eiseskälte der vergangenen Tage geht mit einer Erkältungswelle einher.

Der Ansturm auf Erkältungsmittel in den 61 Apotheken im Kreis Heinsberg ist groß. Auch wird immer wieder nach dem Schutz vor einer Infektion gefragt. „Wichtig ist es jetzt, das Immunsystem zu stärken”, erklärte Hans Kühle, Pressesprecher der Apotheker im Kreis.

Dazu tragen positive Klimareize wie regelmäßige Spaziergänge in warmer Kleidung bei. Keinesfalls sollte man nur zu Hause bleiben. Mehrmals am Tag sollte man zudem durchlüften und so frische Luft ins Haus lassen. „Wer sich vor einer Infektion schützen will, sollte sich zudem häufig die Hände mit Seife waschen”, sagte Kühle.

„Die Abwehrkräfte werden zudem durch Vitamin C gestärkt”, hatte er einen weiteren Tipp parat. Ganz wichtig sei es, ausreichend zu trinken, vor allem Wasser oder Tee. „Das hält die Schleimhäute feucht und sie sind damit widerstandsfähiger.”

Doch was tun, wenn es einen doch erwischt? Kühle: „Die Dauer der Erkältung ist kaum zu beeinflussen, aber die Symptome lassen sich lindern.” Dabei seien Mittel, die alle Beschwerden gleichzeitig behandelten, weniger zu empfehlen. Sinnvoller als der Einsatz solcher Kombipräparate sei eine gezielte Therapie, also Arzneimittel dort einsetzen, wo Beschwerden auftreten würden: bei Schnupfen Nasenspray, bei Beschwerden im Hals Lutschtabletten oder Gurgellösung.

Die Erkältung sei nicht zu verwechseln mit der Virusgrippe, bei der man innerhalb von wenigen Stunden unter hohem Fieber leide. „In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Arzt.”
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