Heinsberg-Randerath - Glücksfälle lassen Traum zur Wirklichkeit werden

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Glücksfälle lassen Traum zur Wirklichkeit werden

Von: defi
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Word, Exel, Paint und das Zehn-Finger-Schreiben erlernen die Kinder der Grundschule Randerath in ihrem neuen PC-Raum. Für dessen Einrichtung haben sich eingesetzt (v.r.) Elisa Bartholot, Hermann Rademächers, Klemens Watermeyer und Peter Bartholot. Foto: defi

Heinsberg-Randerath. Es war ein langer Weg, doch am Ende lief das Netzwerk aus zwölf Rechnern, und die Kinder der Grundschule Ran-derath konnten ihren neuen PC-Raum ausprobieren.

Schulleiter Klemens Watermeyer freute sich bei der Einweihung des neuen Lernraums besonders darüber, dass in den letzten beiden Jahren, seit die Idee eines eigenen PC-Raums an der Schule greifbar wurde, dank mehrerer Glücksfälle der Traum schließlich in die Realität umgesetzt werden konnte.

Der erste Glücksfall hieß Elisa Bartholot, sie meldete sich eines morgens telefonisch beim Schulleiter Watermeyer und bot ihm etwas ältere Computer für seine Schule an. Elisa Bartholot lebt mit ihrem Mann Peter und zwei Kindern in Randerath, arbeitet in Düsseldorf als Informationstechnikerin bei Beaute Prestige International und rüstete ihre Firma gerade mit neuen Rechnern aus. Watermeyer nahm das Angebot gerne an und bald standen zwölf PC, mit Tastaturen, „Mäusen” und einem Server in der Schule.

Doch selbst PC-Unkundigen fiel schnell auf, dass Rechner ohne Bildschirme keinen Spaß machen würden. Glücksfall Nummer 2 musste her, und der hieß Matthias Krawinkel. Der damalige Bürgermeister Josef Offergeld hatte den Kontakt zu der Firma Toho Tenax, die im Oberbrucher Industriepark angesiedelt ist, hergestellt und zu Matthias Krawinkel als Toho-Tenax-Mitarbeiter. Das Unternehmen erkannte die Nöte der Schule schnell und spendierte 13 Fachbildschirme inklusive diverser Verbindungskabel im Wert von 2500 Euro.

Stromkabel verlegen

Bei soviel Eigeninitiative der Schule versagte auch die Stadt Heinsberg ihre Unterstützung nicht und über Hermann Rademächers, Leiter des Schul-, Sport- und Kulturamtes, konnten die noch anstehenden Arbeiten, wie Arbeitsplatten anbringen, Stromkabel verlegen und Steckdosen montieren, erledigt werden. Das sah nun schon sehr gut aus, doch wer sollte das Netzwerk ausbauen? Glücksfall Nummer 3 hieß Peter Bartholot, studierter Informatiker und dank Söhnchen Ben in Vaterschaftsurlaub.

Ende eines langen Weges

Peter Bartholot investierte zahlreiche Stunden in die Einrichtung der PC zu einem Netzwerk. Schulleiter Watermeyer erinnert sich noch an die schöne Zeit, als er für Ben den Babysitter spielte, während der Papa an den Computern bastelte,

Watermeyer: „Ben war das erste Kind, das in unserer Schule laufen lernte!” Und schließlich am Ende eine langen Weges lief nicht nur Ben, sondern mit ihm das komplette Netzwerk.
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