Kreis Heinsberg - Glasfaserausbau im Blickpunkt

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Glasfaserausbau im Blickpunkt

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In Echt-Susteren: Delegation aus dem Kreis Heinsberg bei der Besichtigung einer Glasfaser-Baustelle.

Kreis Heinsberg. Bürgermeister Jos Hessels hatte gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser GmbH ins niederländische Echt eingeladen, Bürgermeister, Technische Beigeordnete, Bauamtsleiter und Wirtschaftsförderer aus dem Kreis Heinsberg machten von der Gelegenheit Gebrauch, ein ausführliches Gespräch über die dortigen Erfahrungen mit dem Glasfaserausbau zu führen und anschließend eine Baustelle zu besichtigen.

Jos Hessels fand deutliche Worte: Regionen, die nicht mit Glasfaser angeschlossen seien, würden es zukünftig sehr schwer haben. Glasfaser sei das Kommunikationsmedium der Zukunft und sei durch keine andere Technologie gleichermaßen nachhaltig zu ersetzen. Selbst Einwohner, die nach heutigen Standards mit 100 MBit über Kupfer oder Funktechnologien sehr gut versorgt seien, würden in spätestens fünf bis sieben Jahren an Grenzen stoßen, die voraussichtlich mit herkömmlichen Technologien nicht mehr zu überbrücken seien. Die Stadt Echt habe sich deshalb aus tiefer Überzeugung zum Glasfaserausbau entschlossen und arbeite eng mit ReggeFiber, dem Schwesterunternehmen von Deutsche Glasfaser, zusammen.

Jos Hessels, der schon immer die Überzeugung vertrat, dass der grenznahe Raum in den Niederlanden und Deutschland eng zusammenarbeiten müsse, sprach auch von den Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmern, Universitäten sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und von einer Vielzahl von Anwendungen, die der Bevölkerung – insbesondere auch der älteren Bevölkerung – zugutekämen. Auch würden mit dem Glasfaseranschluss die Verkäuflichkeit und der Wert von Immobilien steigen.

Die Vertreter der Kommunen aus dem Kreis Heinsberg, in denen der Glasfaserausbau durch die Deutsche Glasfaser zum Teil unmittelbar, zum Teil später bevorsteht, zeigten sich sehr interessiert an den Perspektiven und Möglichkeiten, die diese Infrastruktur im Hinblick auf Wertsteigerung von Immobilien und selbstständiges Wohnen im Alter bieten soll.

Baustelle besichtigt

Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besuchten die deutschen Gäste eine Baustelle. Besichtigt wurde eine Straße in Echt-Susteren, in der gerade alle Häuser ­einen Glasfaser-Hausanschluss erhalten. Alle konnten sich davon überzeugen, „dass die Verlegung professionell, schnell, sauber und ohne aufwendige Erdarbeiten in den Vorgärten erfolgt“, berichtete die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg.

Gräben, die am Vormittag ausgehoben würden, seien bereits am Abend wieder vollständig verfüllt und die Oberfläche wieder hergestellt. Der eigentliche Hausanschluss erfolge durch einen unterirdischen hydraulischen Vortrieb bis in ein kleines Kopfloch, das unmittelbar an der Wand des jeweiligen Hauses gegraben werde.

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