Erkelenz-Gerderath - Gerderath: Verhandlungen um die Zukunft des Pfarrzentrums

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Gerderath: Verhandlungen um die Zukunft des Pfarrzentrums

Von: bast
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Das Pfarrzentrum ist ein idealer Ortsmittelpunkt von Gerderath, inmitten der Grünflächen und umgeben von Bäumen mit Bänken auch für Spaziergänger. Foto: Strickstrock

Erkelenz-Gerderath. Es liegt mitten im Ort, ist umgeben von Grünflächen und Bäumen und bietet vielen Vereinen und Menschen Gelegenheit, sich zu treffen, miteinander zu reden, gesellig zu sein und auch zu lernen: Das Pfarrzentrum an der Christophorusstraße ist ein richtiger Dorfmittelpunkt.

Das findet auch Leo Schmitz, der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Leo Schmitz. Er artikuliert, was die Bevölkerung über einen möglichen Wegfall dieses Zentrums denkt: Sie würde unglücklich sein.

Seit vielen Jahren herrscht große Zufriedenheit über das Begegnungszentrum für Jung und Alt. Das Ratsmitglied hatte auch von Gerüchten über einen Verkauf gehört, das war allerdings nach seinen Worten in der letzten Ratssitzung noch kein Thema.

Der Eigentümer der Einrichtung ist die Pfarrgemeinde und auch das Bistum hat ein Wörtchen mitzureden. Nach der Neuorientierung mit der Gemeinschaft der Gemeinden sei wohl aus dem Bereich der Kirchenvertreter der Wunsch nach einer Kaufauflösung geäußert.

Bisher gibt es nach Auskunft von Bürgermeister Peter Jansen allerdings noch keine zwischen Bistum und Kirchenvorstand abgestimmten konkreten Vertragsvorstellungen.

Zunächst, so der Bürgermeister, war gemäß Abstimmung unter den Kirchenvertretern gedacht, dass die Stadt Erkelenz gegen Übernahme aller Unterhaltskosten im Rahmen eines auf zehn Jahre abgeschlossenen Nutzungsvertrages mit einem symbolischen Euro die Mehrzweckhalle der Pfarre weiterführt.

Aktuell ist aber noch eine auf Basis eines älteren Ratsbeschlusses bis 2013 gültige Nutzungsvereinbarung für Vereine gegen Zahlung eines Unterhaltszuschusses. Die konkrete Zuteilung an die Vereine erfolgte bislang durch den Kirchenvorstand oder einen Beauftragten.

Nach dem Wunsch auf Verkauf sind neue Verhandlungen begonnen worden. Genau wie der Bevölkerung in Gerderath liegt auch dem Bürgermeister nach eigenem Bekunden daran, dass die Gerderather Vereine die Mehrzweckhalle weiter nutzen können und dafür eine gesicherte Grundlage geschaffen wird. Inzwischen wurden Gespräche mit Gerderather Vertretern und dem Bistum geführt.

Das Bistum hat jetzt darüber informiert, dass die Findung von Kaufkonditionen noch dauern. Danach müsse noch in verschiedenen Gremien und auch im Rat der Stadt abgestimmt werden. Deren nächste Sitzung wird aber erst nach der Kommunalwahl sein. Inzwischen fertigt der Bistumsvertreter einen Vertragsentwurf zur Nutzung auf Basis des ursprünglichen Entwurfes, wobei zunächst die Gültigkeit auf ein Jahr vereinbart worden ist. Dieser Vertrag liegt aber noch nicht vor und muss auch noch vom Kirchenvorstand abgesegnet werden.

Jansen geht davon aus, dass das kurzfristig umgesetzt wird. Schon vor Wochen hat der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen mit Vertretern der Gerderather Vereine abgestimmt, dass die organisatorische Verwaltung von den Vereinen übernommen werden kann, sobald die Verträge rechtsgültig sind. Es bleibe zu hoffen, dass sich die Wünsche und Vorstellungen aller Beteiligten, besonders der Nutzer der Mehrzweckhalle bald erfüllen, damit nicht nur Zeit gewonnen wird und nur das schwelende Problem auf die lange Bank geschoben wird, so Schmitz.
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