Kreis Heinsberg - Genossenschaftsbanken: Junge Menschen gestalten neuen Jahreskalender

Genossenschaftsbanken: Junge Menschen gestalten neuen Jahreskalender

Von: disch
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Auch Rafting auf der Rur ist ein Bildthema: Gemalte Freizeittipps sind das Ergebnis des neuen Kalenderprojekts der Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg. Präsentiert wurde das Ergebnis im Haus der Volksbank Erkelenz. Foto: Koenigs
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Die Lebenshilfe-Band Workshop begleitete die Ausstellungseröffnung in Erkelenz musikalisch. Foto: Koenigs
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Sabine Weitz von der Marketing-­Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg präsentierte den Kalender mit den gemalten Freizeittipps. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Als „gutes Beispiel für gelebte Integration und für kreatives Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten“ wollen die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg nach Angaben ihres Sprechers Dr. Veit Luxem ihren Jahreskalender 2015 verstanden wissen, dessen Thema zwar die Freizeit sei, dessen Botschaft aber laute: „Gemeinschaft“.

Präsentiert werden im neuen Kalender der Genossenschaftsbanken „Freizeittipps in der Region“. Das klinge eher unspektakulär, so Luxem. Doch die Art und Weise, wie dieses Werk zustande gekommen sei, dies sei das Besondere. Denn junge Menschen mit künstlerischen Fähigkeiten hätten sich zusammengetan, um ihre Ausflugstipps und Aktivvorschläge öffentlich zu machen. Die Bilder sind in zwei Werkstattprojekten an der Oberbrucher Rurtal-Schule und an der Linnicher LVR-Förderschule entstanden.

Die Schülerinnen und Schüler setzten die fotografierten Motive – von der Windmühle in Waldfeucht im Januar bis zur Selfkantbahn in Schierwaldenrath im Dezember – sehr farbenreich um. „Zum Anfang ein wenig verhalten, dann waren sie nicht mehr zu bremsen“, berichtete die Künstlerin Beate Königs, die das Projekt begleiten durfte, voller Begeisterung. Passende Texte zu den zwölf ausgewählten Bildern für den Kalender wurden von Schülerinnen und Schülern des Kreisgymnasiums Heinsberg, des Gymnasiums ­Hückelhoven und des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz geschrieben. So waren insgesamt 41 Kinder und Jugendliche mit von der Partie. Luxem: „Wie diese Bilder und Texte entwickelt wurden und entstanden sind, hat uns alle sehr bewegt.“

In einer Auflage von 12 750 Exemplaren ist die Bildkalender-Sonderauflage von Volksbank Erkelenz, Raiffeisenbank Erkelenz, Raiff­eisenbank Heinsberg und VR-Bank Rur-Wurm erschienen. In ihren Filialen ist der Kalender erhältlich. Sabine Weitz von der Marketing-Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg, die den Kalenderausschuss führt, hatte die Idee, junge Menschen mit und ohne Behinderung bei diesem Projekt zu einem gemeinsamen Ziel zu führen. Bei aller Freude, die das Vorhaben auslöste, blieb den Verantwortlichen die Qual der Wahl, aus 26 Bildern zwölf auszuwählen für den Kalenderdruck, nicht erspart. Aber in der Wanderausstellung, die im Haus der Volksbank in Erkelenz ihre erste Eröffnung erlebte, werden alle 26 Bilder gezeigt, die in den Workshops entstanden sind.

Begeistert von dem Projekt und dankbar für die Herausforderung und Chance für ihre Schützlinge zeigten sich bei der Feier in Erkelenz, die von der Lebenshilfe-Band Workshop musikalisch begleitet wurde, auch die Schulleitungen mit Volkmar Gilleßen (Rurtal-Schule) und Ute Vogt-Blockhaus (LVR-Förderschule) an der Spitze. Wie sagte doch Gilleßen: „Das ist eine Form der Inklusion, die ich sehr sympathisch finde.“

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