Erkelenz-Borschemich - Gemeinschaft der Gemeinde Erkelenz: Gründungsurkunde ist unterzeichnet

Gemeinschaft der Gemeinde Erkelenz: Gründungsurkunde ist unterzeichnet

Von: dn
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Beate Lehnen, Pfarrer Franz-Josef Semrau, Pfarrer Werner Rombach und Martina Hackholt vom Pfarrgemeinderat Erkelenz (v.l.n.r.) unterzeichneten die Gründungsurkunde. Foto: Dahmen

Erkelenz-Borschemich. Unter dem Leitvers „Denn ich will euch eine Zukunft und Hoffnung geben - Spruch des Herrn” (Jer 29,11) stand der festliche Eröffnungsgottesdienst in St. Martinus Borschemich zur Gründung der Gemeinschaft der Gemeinde Erkelenz (GdG) und des Kirchengemeindeverbandes (KGV) Erkelenz, in dessen Verlauf die Gründungsurkunde der „Gemeinschaft der Gemeinden Erkelenz” unterzeichnet wurde.

Damit wurde der Zusammenschluss der beiden großen Pfarren St. Lambertus (ehemals GdG Thomas Morus) und GdG St. Maria und Elisabeth von Pfarrer Werner Rombach, Pfarrer Franz Josef Semrau, Beate Lehnen vom Pfarrgemeinderat St. Maria und Elisabeth und Martina Hackenholt vom Pfarrgemeinderat Erkelenz mit Unterschrift besiegelt und sogleich Bernd Wolters vom Bistum Aachen übergeben.

Die zwei Pfarreien bilden zwei pastorale Schwerpunkte, in den sie beide kooperieren wollen, um die Kirche im Lebensraum der Stadt Erkelenz in eine gute Zukunft zu führen. Seit dem 1. Januar 2010 besteht der Kirchengemeindeverband und war inzwischen von den Pfarrgemeinden gebilligt und vom Bistum anerkannt worden.

Der KGV ist zuständig für die Kindergärten und das Personal beider Kirchengemeinden. Dabei werden Liegenschaften, Sachkosten und das Vermögen der Gemeinde St. Maria und Elisabeth und St. Lambertus weiterhin in der jeweiligen Gemeinde durch den Kirchenvorstand verwaltet. Borschemich wurde deshalb für die Gründung der GdG Erkelenz ausgewählt, weil diese Pfarrgemeinde einst zur GdG St. Maria und Elisabeth gehörte und durch die Fusion vor Jahresfrist nach St. Lambertus Erkelenz kam.

Borschemich gilt deshalb als Ort der gemeinsamen Beziehung und Verbindung. Zu den Hauptaufgaben der GdG Erkelenz gehören unter anderem die pastorale Vernetzung, Vertretung des pastoralen Interesses aller Katholiken im KGV sowie auf kommunaler und regionaler Ebene. Dazu die Bündelung des pastoralen Interesses in besonderen Bereichen wie der Krankenhaus- oder Schulseelsorge oder auf dem Feld der Umsiedlung durch den Tagebau Garzweiler II.

Ein gewaltiger Umbruch

Der gewaltige Umbruch in der Kirche verlangt von allen Verständnis und zugleich auch Opfer: „Mit der Gründung der GdG Erkelenz müssen die Menschen von liebgewordenen Strukturen in der Kirche Abschied nehmen und sich auf dem neuen Weg den neuen Aufgaben stellen”, sagte Pfarrer Werner Rombach.

In der Zukunft sei dass nur möglich, weil sich Frauen und Männer ehrenamtlich im Dienst der Kirche einbringen und somit auch zum Gemeinwohl einsetzen, ergänzte Pfarrer Franz-Josef Semrau. Deshalb galt sein Dank den Frauen und Männern in den Gremien, die den Wandel in der Kirche in eine neue Zeit bisher unterstützen und sich weiterhin zur Verfügung stellen. Beim anschließenden geselligen Beisammensein wurden weitere Kontakte untereinander geknüpft.
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