Geflügel tummelt sich im Laienbrüderhaus

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Die Esel erfreuten sich auf dem Bauernmarkt in Hohenbusch besonderer Zuneigung der Kinder. Foto: Koenigs

Erkelenz-Hetzerath. . Beim elften Bauernmarkt auf Hohenbusch lief wieder alles wie am Schnürchen. Schon zur Eröffnung am Samstagmittag strömten die Besucher mit dem Rad, dem Auto oder dem Shuttle-Bus zum ehemaligen Kreuzherrenkloster, um zu bummeln sowie sich mit Nützlichem und Gesundem einzudecken.

Nur das Wetter spielte nicht so mit, wie es sollte. Statt Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erwartete die Besucher ein durchwachsenes Herbstwetter, das die Blätter von den Bäumen fegte.

Organisiert wurde der Bauernmarkt wieder von den Schützenbruderschaften St. Stephanus aus Golkrath und „Unserer lieben Frau” aus Erkelenz. Kreislandwirt Hans-Gerd Joeris eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Peter Jansen den Markt. Joeris betonte in seinem Grußwort, dass der Erntedank noch heute eine große Bedeutung für die Landwirtschaft habe.

Allerdings hob er hervor, dass in der Produktionskette hin zum Lebensmittel, wie es der Verbraucher im Geschäft präsentiert bekommt, der Landwirt nur eine kleine Rolle spiele. Landwirtschaft sei mehr, als „900 Schweine in der Stunde zu schlachten”, wie es heute in den Schlachthöfen der Fall sei.

Neben landwirtschaftlichen und handwerklichen Erzeugnissen standen auch Kunsthandwerk und Bastelarbeiten zum Verkauf. Beim Kunsthandwerk dominierten klar die kommende dunkle Jahreszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest. Von Christbaumschmuck bis hin zu ganzen Krippen aus Holz reichte das Angebot.

Das landwirtschaftliche Angebot reichte von Obst und Gemüse aus Bioanbau bis hin zu verschiedenen Fleischsorten, Baumschulartikeln, Pflanzen und handwerklichen und kunsthandwerklichen Produkten aus eigener Herstellung. Neben Korbflechten, Bürsten- und Besenbinden sowie anderen Handwerkstraditionen war auch wieder die Erkelenzer Senfmühle Terhorst mit ihren scharfen Spezialitäten aus eigener Herstellung vertreten.

Im Laienbrüderhaus, in dem im Sommer noch die Teilnehmer der Kunstakademie ihrer Fantasie freien Lauf gegeben und gemalt und gestaltet hatten, tummelten sich nun Gänse, Enten, Hühner und Tauben bei der sechsten Internationalen Euregio-Geflügelschau. Züchter aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien präsentierten ihre gefiederten Freunde.

Erstmals dabei war eine Kaninchenschau des Riesenclub Rheinland. Unter einem Riesen versteht der Züchter Kaninchen die mindestens 7,5 und höchstens 11,5 Kilo wiegen. Der Lanz-Bulldog-Verein präsentierte neben einigen historischen Traktoren auch eine Feldschmiede, wie sie früher in der Landwirtschaft im Einsatz war.

Eine der Hauptattraktionen war das historische Sägewerk aus dem Jahr 1913, das ebenfalls auf dem Reitplatz hinter dem Herrenhaus ihren Dienst tat. Bis 2002 war es noch im Betrieb, bevor es nach Merbeck in Privatbesitz überwechselte.
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