Gebete über die Grenzen hinweg

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Kreis Heinsberg. „Viele sind wir, doch eins in Christus”. So war in diesem Jahr der Weltgebetstag überschrieben, der jährlich am ersten Freitag im März von Frauen aller Konfessionen in über 170 Ländern gefeiert wird und dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurück reichen.

Auch im Kreis Heinsberg fanden in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen zahlreiche Gottesdienste statt. Gebete, Texte und Lieder dazu kamen dieses Mal aus Papua-Neuguinea, wo der Weltgebetstag seit Ende der fünfziger Jahre bekannt ist.

Die Besucherinnen erfuhren viel über das Land, in dem mehr als 800 Sprachen für eine ebenso große Vielfalt an Kulturen und Traditionen stehen. In drei davon wurden sie begrüßt. „Good afternoon”, hieß es in Englisch, „Gutpela apinun tru” in Tok Pisin und „Adorahi namona” in Motu. Und sie beteten: „Segne Papua-Neugiunea und jedes andere Land, damit der Boden, auf dem wir leben, uns weiterhin ernährt und erhält. Und Gott, wir beten: Lass uns alle immer in Frieden miteinander leben.”

Auch in der Pfarrkirche in Kleingladbach, wo die regionale Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen am Gottesdienst teilnahm, wurde beispielhaft von Aktionen zweier Frauen in Papua-Neuguinea berichtet, die in Gegenden Leben retteten, die vom Krieg zerrissen waren. „Mich verbindet mit diesem Ort, dass ich dort geboren und aufgewachsen bin”, erklärte sie zu ihrem Besuch in St. Stephanus.

Schon bei den Vorbereitungstreffen zum Weltgebetstag habe sie mitbekommen, dass die Frauen auch in diesem Jahr wieder sehr aktiv gewesen seien, berichtete sie. „Der Weltgebetstag bietet informiertes Beten!” Liebe und Kreativität bei der Gestaltung würden nicht nur den Gottesdiensten, sondern auch den anschließenden Treffen gelten, für die an vielen der Veranstaltungsorte landestypische Speisen vorbereitet würden.
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