Erkelenz - Gaspreis steigt bei West „sehr moderat”

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Gaspreis steigt bei West „sehr moderat”

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Erkelenz. Ab dem 1. April wird West Energie den Erdgasarbeitpreis erhöhen. „Sehr moderat”, wie Geschäftsführer Dr. Wolfgang Hüppe und sein Vertreter Kai-Oliver Dubbengestern von der Vertriebsgesellschaft NEW Energie bei einem Pressegespräch in Erkelenz ausführten.

Hüppe wies darauf hin, dass sich die Preise des Versorgers der Region trotz des Anstiegs der immer noch dominierenden Leitwährung Rohöl-Heizölpreise seit Oktober nicht geändert hatten. Nun sei allerdings eine monatliche Mehrbelastung für die Kunden nicht mehr vermeidbar gewesen.

Allerdings, so der Geschäftsführer, habe man den Winter überstanden und müsse erst zum wahrscheinlichen Ende der Heizperiode tätig werden. Die Erhöhung um 0,43 Cent je Kilowattstunde, die ins Haus stehe, bedeute für den Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh etwa sieben Euro pro Monat. „Damit bleibt der Gasversorger immer noch in einer guten Position der Mitbewerber und kann für die Kunden den bestmöglichen Tarif anbieten”, so Hüppe. Er zeigte auf, dass das Angebot der NEW Energie vom Oktober 2010 auf den günstigen Tarif „NEWgas 2010 - fest” zu wechseln, hervorragend angenommen worden sei.

Die Quote beträgt im Bereich Erkelenz und Wegberg nämlich 83 Prozent. Diese Kunden, etwa 7300 Personen, erhalten deshalb auch nur eine Preismitteilung. Daneben gibt es aber auch noch 6000 NEWgas-Kunden mit Altverträgen und etwa 700 Personen, die als „Grundversorgungskunden mit guter Bonität” eingestuft sind. Diese erhalten mit der Post das Angebot, auf den günstigeren Tarif NEWgas2010 zu wechseln.

Die 5100 Kunden mit Festpreisprodukt, die eine Preisgarantie bis zum September 2012 gewählt haben, erhalten keine Mitteilung. Die entsprechenden Briefe gehen in den nächsten Tagen heraus. Befragt, ob die Verantwortlichen des Regionalversorgers schon jetzt über die Entwicklung der Preise eine Aussage machen können, da die Beobachtung des Trends jeweils quartalsweise erfolgt, versicherte Hüppe, der Preis bleibe bis zum Juli auf jeden Fall stabil. Für die Oktoberbewertung wollte er sich noch nicht festlegen, er hofft aber, dass auch zu Beginn der nächsten Heizperiode keine großen negativen Veränderungen notwendig sind.
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