Gangelter Baumesse bietet „Aha-Effekt”

Von: Wilfried Rhein
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„Bauen, Wohnen, LebenÉ” - Nadia und Jordy Haartmans junior nehmen das Angebot der Aktiv-Messe jetzt schon wörtlich. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. „Wer einmal durchs Angebot gegangen ist, der müsste gleich mit dem Bauen beginnen können.” Eine Wunschvorstellung von Horst Sommer und Ed Haartmans, die von den beiden Ausstellungs-Managern ob ihrer Organisationsbasis jedoch wohl begründet wird.

Am Wochenende des 1. und 2. Mai soll die erste „Aktiv-Messe Bauen, Wohnen und Leben im Grenzland” stattfinden. Raum dafür bietet das Gelände der Hauptschule in der Mercatorstraße in Gangelt.

Horst Sommer und Ed Haartmans bilden die S&H GbR, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die als Träger der Innovativ-Ausstellung auftritt. Unbekannt sind die beiden nicht auf dem Sektor. Im Jahr 1999 bereits starteten sie mit der Realisierung ihrer schier unerschöpflichen Ideen mit einer Motorrad-Schau, ebenfalls in Gangelt. Dort folgte ein Jahr später „Hobby, Sport und Freizeit”. Der Motorrad-Clan mietete sich danach - bislang vier Mal - zu den „Alsdorfer Motorradtagen” in die dortige Stadthalle ein.

„Hochzeit & Ambiente” setzten die Eventplaner 2002 um - in der Halle eines Geilenkirchener Autohauses. „Da gab es vorweg einige Zweifler, wie das wohl enden würde”, erinnert sich Horst Sommer. „Aber nachher bekamen wir großes Lob von allen Seiten.” Glatte 24 Shows haben die beiden inzwischen auf die Beine gestellt. Plätze vom Eisstadion in der Aachener Soers bis zu Ausstellungsflächen in Süsterseel und Hillensberg wurden dafür gebucht.

Mit der Bauen- und Wohnen-Messe setzen die Eventplaner einen neuen Schwerpunkt. Die Schau in Gangelt am 1. und 2. Mai soll Premiere sein für ein Langzeitprojekt in dieser Branche. „Uns kommt es nicht unbedingt auf die Größe an”, beschreibt Horst Sommer. „Wir bauen auf Vielfalt”, präzisiert er das Ziel. 50 bis 60 Aussteller rund ums Thema sollte die Ausstellung aufnehmen, Freigelände (teils überdacht) und Hallenplätze bei etwa gleicher Quadratmeterverteilung. Drei mal vier Meter Standfläche pro Anbieter gilt als Norm. Abgerechnet wird je nach Wunschplatz der Aussteller. Für die Besucher der Aktiv-Messe aber gilt: freier Eintritt.

Auf „Straßenfest-Atmosphäre” wollen die Planer bewusst verzichten. Gastronomische Angebote aber werden nicht fehlen.

Rund 250 Offerten hat das Projektteam an Kandidaten versandt; rund zwei Dutzend vertragliche Zusagen sind schon abgeheftet. „Konkurrenz innerhalb von Fachgebieten darf sich auf der Messe durchaus zeigen”, bestätigt Ed Haartmans, „den Vorzug einer Zusage aber bekommen Anbieter aus dem Selfkant.” Bis zum 15. März wollen die Projektplaner das Gros der Flächen vergeben haben. Bis Ende April kann angefragt werden.
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