Erkelenz - Fußwallfahrt nach Trier: Pilger werden wie Freunde aufgenommen

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Fußwallfahrt nach Trier: Pilger werden wie Freunde aufgenommen

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Auf dem Weg nach Trier pilgerten die Mitglieder der Erkelenzer Begetsbruderschaft durch die wunderschöne Eifellandschaft mit den blühenden Rapsfeldern.

Erkelenz. Die St.-Matthias-Bruderschaft Erkelenz Stadt und Land feiert in diesem Jahr ihr 275-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum kann die Bruderschaft heute mit großer Freude und Dankbarkeit feiern, weil seit Jahrhunderten die Menschen aus dem Erkelenzer Land zum Apostelgrab des Hl. Matthias nach Trier gepilgert sind.

Wie schon vor 275 Jahren machten sich 45 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg zum Apostelgrab nach Trier. Mit drei Tagesmärschen auf dem Hinweg, einem Ruhetag in Trier und drei Tagesmärschen auf dem Rückweg war die Pilgergruppe eine Woche unterwegs, in der sie von den Eisheiligen begleitet wurde. Tatsächlich war es in der Eifel zu dieser Zeit so kalt wie lange nicht mehr.

Bemerkenswert ist die große Gastfreundschaft auf dem Weg nach Trier. Schon zum Frühstück in Tetz wurden die Pilger herzlich empfange, in einer kleinen Feier konnten sie sich bei den Gastgebern bedanken für die freundliche Aufnahme und Bewirtung seit nunmehr 25 Jahren. Auf dem Weg nach Trier durch die wunderschöne Eifellandschaft mit den blühenden Rapsfeldern wurde in den Gemeinden Dahlem und Seffern bei Privatleuten übernachtet.

Ohne die Gastfamilien, die die Pilger in selbstloser Weise seit Jahrzehnten aufnehmen, wäre die heutige Wallfahrt kaum vorstellbar. Die Pilger werden sehr herzlich mit offenen Armen aufgenommen, reichlich beköstigt, ihnen wird eine gute Unterkunft geboten; und das Wichtigste: Sie werden wie Freunde aufgenommen.

Bei der Ankunft in der Basilika, und der Begrüßung durch Pilgerpfarrer Hubert Wachendorf, waren alle Anstrengungen und Strapazen vergessen. Die Erstpilger Pfarrer Guido Mönchhalfen und die jüngste Pilgerin Miriam Birx wurden mit der Erstpilgerplakette ausgezeichnet und deren Leistung mit viel Beifall bedacht.

Für zehnjährige Pilgerschaft konnte Bruder Hubert Willi Maus mit einer brennenden Kerze ehren. Für die bemerkenswerte Leistung der 40-jährigen Teilnahme an der großen Fußwallfahrt und an Jugendwallfahrten bekam Fanni Derichs die goldene Anstecknadel mit der brennenden Kerze überreicht.
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