Für Suchtkranke und ihre Angehörigen gibt es Hilfe

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Kreis Heinsberg. „Was kann ich machen? Wohin kann ich gehen?” Menschen mit Suchtmittelproblemen und deren Angehörige stehen häufig vor diesen Fragen. Auch wenn es genügend Anlaufstellen im Kreis Heinsberg gibt, so sind diese längst nicht allen bekannt.

Deshalb möchten die Mitglieder des Arbeitskreises Sucht der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft im Kreis Heinsberg das Suchthilfesystem im Kreis Heinsberg bekannter machen.

Denn häufig seien Leute in Betrieben oder bei Behörden aufgrund von Alkoholgeruch oder offensichtlichen Drogenproblemen aufgefallen und so mit ihrer Sucht konfrontiert worden. Schnell stelle sich dann die Frage, wie es weitergehen solle und wer einem helfen könne, erklärte Marlies Trapp für den Arbeitskreis.

Häufen würden sich auch die Fälle, in denen bei den Menschen, die eine Berufsunfähigkeitsrente oder Kur anstreben, bei der ärztlichen Blut- und Urinuntersuchung Hinweise auf regelmäßigen Suchtmittelkonsum festgestellt würden. „Eine entsprechende Suchttherapie muss vor dem Rentenantrag oder der Kur erfolgen”, so Trapp. Gut zu wissen sei es dann, dass den Betroffenen ein differenziertes Angebot an Hilfen im Kreis Heinsberg zur Verfügung stehe.

Erste Anlaufstelle für Suchtkranke und ihre Angehörigen seien die Suchtberatungsstellen: die Beratungsstelle für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenfragen in Hückelhoven in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Region Heinsberg in Kooperation mit dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Jülich (02433/86238) sowie die Suchtberatungsstellen des Kreisgesundheitsamtes in Erkelenz (02431/977180), in Heinsberg (02452/135352) und in Geilenkirchen (02451/911190).

In den Beratungsstellen erhalten die Betroffenen Informationen darüber, welche Hilfsangebote für sie geeignet sind. Von dort aus kann auch zu weiterführenden Hilfen vermittelt werden, wie zum Beispiel zur Entgiftungsstation des Krankenhauses Maria Hilf in Gangelt, ins ambulante oder stationäre Betreute Wohnen sowie zu Selbsthilfegruppen wie Kreuzbund, Anonyme Alkoholiker und Clean Way.
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