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Für Mathematik ist auch Fantasie erforderlich

Von: g.s.
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Erfolgreich bei der Mathematik
Erfolgreich bei der Mathematik-Olympiade: Regionalkoordinator Ralf Peter (r.) und Florian Dicke (l.) ehrten im Geilenkirchener St.-Ursula-Gymnasium mit Sophie Görtz, Stephan Sieger, Johannes Jeup, Henrik Jansen und Daniel Linden (2. bis 6. v. l.) die fünf Sieger der zweiten Runde auf Kreisebene. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. „Mathematik ist die Kunst, das Wesentliche zu erkennen und diese Erkenntnisse effektiv zu strukturieren sowie logisch zu begründen!”: Dieser These folgend, richtete der Regionalkoordinator für die Mathematik-Olympiade im Kreis Heinsberg, Ralf Peter, aus Anlass der Siegerehrung der zweiten Runde auf Kreisebene ein paar Worte an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und die anwesenden Eltern.

Die kleine Feierstunde in der Aula des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen wurde mit musikalischen Beiträgen eines Ensembles des Schulorchesters unter Leitung von Thomas Kamphausen untermalt.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersgruppen aus acht weiterführenden Schulen im Kreis Heinsberg haben an der 51. Mathematik-Olympiade teilgenommen. Für besonders gute bis herausragende mathematische Leistungen wurden die Besten jetzt geehrt; die Drittplatzierten zunächst, dann wurden 17 zweite Pereströger sowie fünf erste Plätze belohnt.

Drei Schüler dürfen den Kreis Heinsberg bei der Landesrunde in Lippstadt am 25. Februar vertreten: Dies werden Sophie Görtz vom Kreisgymnasium Heinsberg sowie Johannes Jeup und Daniel Linden vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg sein.

Exaktes und abstraktes Denken

Um Mathematik zu begreifen, sei nicht nur exaktes und abstraktes Denken erforderlich, sondern dazu bedürfe es auch Fantasie, vernahmen die Zuhörer von Ralf Peter. Der deutsche Mathematiker David Hilbert habe einmal auf die Frage, was aus einem seiner Schüler geworden sei, geantwortet: „Er ist jetzt Schriftsteller - er hatte zu wenig Fantasie.” Bereits jeder Mathematik-Student im ersten Semester werde bestätigen, dass ohne Kreativität selbst der kleinste Beweisansatz misslinge. „Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Und ich wünsche euch, dass ihr diese Fähigkeiten - exaktes und abstraktes Denken und Fantasie - mit Freude weiterentwickelt”, so der Regionalkoordinator weiter.

Ralf Peter lobte die verantwortlichen Lehrer der teilnehmenden Schulen, besonders Florian Dicke vom St.-Ursula-Gymnasium in Geilenkirchen, der für die Ausrichtung der Mathe-Olympiade vor Ort verantwortlich war. Der Dank galt aber auch den Eltern, die ihre Kinder zu den verschiedenen Wettbewerbsorten transportiert hatten.

Auch Schulleiter Matthias Küsters begrüßte die Schülerinnen und Schüler, die schon gespannt auf die Siegerehrung warteten. „Wie bei jedem Wettbewerb können nicht alle Sieger sein, heute sind das wirklich nur die Besten der Besten”, so Küsters.
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