Kreis Heinsberg - Freundschaftsfestival: „Gemeinsamkeit macht stark“

Freundschaftsfestival: „Gemeinsamkeit macht stark“

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Die Gruppe aus dem Kreis Heinsberg an der Donau: Auch eine Besichtigung der Metropoloe Budapest stand auf dem Programm des Ungarn-Besuchs.
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Die offiziellen Delegationen aus Ungarn, Schottland und Deutschland waren im Rahmen des Freundschaftsfestivals auch gemeinsam unterwegs.

Kreis Heinsberg. Auf ein fröhliches und stimmungsvolles Freundschaftsfestival im ungarischen Partnerkreis Komárom-Esztergom blicken die 36 Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg zurück.

Die Schülerband Real Rock der Realschule Gangelt, die Big Band der St.-­Sebastianus-Schützenbruderschaft Geilenkirchen, die Band Zero Gravitation und das Gesangsduo Celina und Markus der Jugendmusikschule Heinsberg sowie eine offizielle Delegation mit Vertretern aus Politik und Verwaltung waren nach Ungarn gereist, um fünf Tage gemeinsam mit den Teilnehmern aus den Partnerkreisen Midlothian (Schottland) und Komárom-Esztergom ein umfangreiches Partnerschaftsprogramm zu erleben.

Neben Stadtbesichtigungen in Budapest (mit Parlamentsbesuch) und Györ sowie Besuchen des Nationalgestüts in Bábolna und weiterer Sehenswürdigkeiten standen musikalische Begegnungen wie auch offizielle Gesprächsrunden auf dem Programm.

Musiker begeistern Publikum

Die Musiker aus dem Kreis Heinsberg begeisterten ihr Publikum bei zwei Auftritten in Bábolna und Kisbér, wobei der Gala-Abend des Freundschaftsfestivals im gut besuchten Kulturhaus in Kisbér einen besonderen Höhepunkt darstellte.

Die Teilnehmer der offiziellen Delegation hatten die Gelegenheit, bei einem Empfang im Komitatshaus in Tatábanya von fachlicher Seite umfangreiche Informationen über die in Ungarn in den letzten Jahren zu verzeichnenden Veränderungen in der Aufgabenwahrnehmung zu erfahren. Der Landrat des ungarischen Partnerkreises, György Popvoics, Provost Joe Wallace vom District Mid­lothian wie auch stellvertretender Landrat Wilhelm Paffen, der die Grüße des verhinderten Landrats Stephan Pusch überbrachte, unterstrichen die Bedeutung der partnerschaftlichen Kontakte und Begegnungen im schulischen Sektor.

Hilfe für Hochwasseropfer

Dezernent Helmut Preuß nutzte das Zusammentreffen im Komitatshaus dazu, als Geschäftsführer des Vereins „HS – Ein Kreis hilft“ einen Spendenbetrag über 5000 Euro zu überreichen. Entsprechend einem Vorstandsbeschluss, soll dieser Betrag für die auch im Komitat Komárom-Esztergom vom Donau-Hochwasser besonders betroffenen Familien Verwendung finden.

Den partnerschaftlichen Gedanken unterstrich stellvertretender Landrat Paffen auch im Rahmen des großen Gala-Abends aller teilnehmenden Gruppen. „Gemeinsamkeit macht stark“, lautete sein Motto. Paffen erinnerte an die Anfänge der Kreis-Partnerschaften. Damals habe es noch gegolten, Grenzen zu überwinden. Heute sei die Lage eine andere. Aber dennoch sei die Partnerschaft nach wie vor bedeutsam: „Denn genau diese freundschaftlichen und menschlichen Beziehungen sind es letztlich, die den europäischen Gedanken stärken.“

Bei den Gruppen war die Verständigung ohnehin kein Problem. „Wir hatten viel Spaß“, war von allen Seiten zu hören. Dazu trug aber nicht nur das herzliche Miteinander bei, sondern auch das umfassende Besichtigungsprogramm, das keine Langeweile aufkommen ließ.

Das nächste Freundschaftsfestival findet im Jahr 2015 im schottischen Midlothian statt.

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