Kreis Heinsberg - Freude über mehr Planungssicherheit: Verträge mit Wohlfahrtsverbänden bis 2014

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Freude über mehr Planungssicherheit: Verträge mit Wohlfahrtsverbänden bis 2014

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Von den Fraktionen waren in einem Gespräch im Vorfeld die entscheidenden Weichenstellungen schon vorbereitet worden, folglich gab es auch keinen großen Diskussionsbedarf mehr: Einstimmig hat der Ausschuss für Gesundheit und Soziales, der unter Vorsitz von Edith Schaaf (CDU) im Heinsberger Kreishaus tagte, für den Abschluss von drei öffentlich-rechtlichen Verträgen votiert.

Mit den Vereinbarungen für die Jahre 2011 bis 2014 sollen die Träger der komplementären ambulanten Dienste, des Migrationsfachdienstes sowie des Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrums „mehr Planungssicherheit” erhalten, wie in der Sitzungsvorlage betont wurde.

Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege erhalten 65440 Euro jährlich für die komplementären ambulanten Dienste; dies sind psychosoziale Hilfen, hauswirtschaftliche Hilfen und Alltagsbetreuung, individuelle Schwerstbehindertenbetreuung sowie Hausnotrufdienste. 20000 Euro jährlich fließen an den Migrationsfachdienst - getragen vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Jülich.

Er hat sich mit Integrationsagentur und Beratungsstelle für Migranten die Förderung und Verbesserung der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Heinsberg auf seine Fahnen geschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege erhält jährlich 40000 Euro als Zuschuss für das Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum in Heinsberg.

Im Namen der Wohlfahrtsverbände sprach Wilfried Mercks, der Geschäftsführer vom Deutschen Roten Kreuz, Politikern wie Verwaltungsmitarbeitern im Kreis den Dank für diese (vom Kreisausschuss und Kreistag noch abzusegnenden) Verträge aus.

Immerhin gehe es bei den Beschlüssen um eine Gesamtsumme in Höhe von etwa einer halben Million Euro, Mercks merkte an, dass die angesprochene Planungssicherheit kein Selbstzweck sei. „Es geht um Menschen.” Und die Beschlüsse würden es ermöglichen, dass diesen Menschen weiterhin geholfen werden könne.
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