Waldfeucht - Fragezeichen in der Schulpolitik bleiben

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Fragezeichen in der Schulpolitik bleiben

Von: sev
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Waldfeucht. Der Ausschussvorsitzende des Schul- und Kulturausschusses, Frank Knoben, konnte die beiden ersten Tagesordnungspunkte schnell zu den Akten legen.

Zum Einen fand er für die Anschaffung in Höhe von 27.010 Euro von Lehr- und Lernmitteln, Geräten und Einrichtungsgegenstände für die drei gemeindlichen Schulen schnell die Zustimmung; zum Anderen gab es ein einstimmiges Votum für die Beschaffung von Verbrauchsmaterialien für die Bereiche „Hauswirtschaft”, „technisches Werken” und „Kunst” für die Verbundschule Haaren in Höhe von 1800 Euro. Doch bei der kreisweiten und gemeindlichen Schulentwicklung gingen die Meinungen abermals auseinander.

Obwohl die Verwaltung fortwährend Gespräche bezüglich der Schulentwicklung mit den Nachbarkommunen führt, kann zurzeit keine Marschroute festgelegt werden. Bürgermeister Schrammen ist nämlich überzeugt: „Wir sind noch gut mit der Verbundschule Haaren aufgestellt. Jetzt wäre alles nur spekulativ”. Thorsten Neumann (SPD) sieht hingegen, dass die Gemeinde Selfkant agiler nach Kooperationspartnern sucht. Walter Bischkopf (CDU) vertritt eher die Meinung des Bürgermeisters: „Zuerst die Gesetzgebungen abwarten, es gibt noch nichts zu entscheiden”.

Für Peter Garczarek von den Grünen ist die lange Warte- und Fahrzeit der Schüler, die ein Gymnasium außerhalb der Gemeinde Waldfeucht besuchen, ein Dorn im Auge.

„Wir sind mit der Verbundschule Haaren den anderen Kommunen einen Schritt voraus”, glaubt der Kämmerer Johannes Blank. Wo die schulpolitische Reise der Gemeinde Waldfeucht hinführt, steht buchstäblich noch in den Sternen, denn auch für das Schuljahr 2012/2013 liegt der Gemeinde keine Aufforderung zur Abstimmung von Schulentwicklungsmaßnahmen mit benachbarten Schulträgern vor.
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