Fräuleinwunder lässt die Baracke mächtig beben

Von: Dettmar Fischer
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„Fräuleinwunder” bringt drei Sängerinnen auf die Bühne, die es verdienen im Rampenlicht zu stehen: Maike Huppertz, Anja Backus und Tamara Peters (v.l.) haben Talent und arbeiten hart an der stetigen Verbesserung ihres Stimmpotenzials. Foto: Fischer

Heinsberg. Wenn „Fräuleinwunder” probt, bebt die Baracke an der Heinsberger Realschule in einem ehemaligen provisorischen Klassenzimmer. Wie lange es die Mädchenband „Fräuleinwunder”, die beim Pur-Konzert für viel Aufmerksamkeit sorgte, noch geben wird ist aber unklar.

Sehr schade wäre es, wenn die Powertruppe um die drei Sängerinnen Anja Backus, Tamara Peters und Maike Huppertz nicht wieder zusammen finden würde. Doch die Karriere verstreut die drei Ausnahme-Talente in alle Winde.

Gerade hat „Fräuleinwunder” ihren hoffentlich nicht letzten Auftritt vor 4500 Zuhörern, als Vorgruppe von Pur auf dem Heinsberger Marktplatz absolviert, da ist die Band schon wieder auf verschiedenen Achsen unterwegs.

Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule, erinnert sich an die ersten Schritte von „Fräuleinwunder”: „Die Idee war, die landes- und bundesweit ausgezeichneten Top-Sängerinnen der Jugendmusikschule mit einer professionellen instrumentalen Backline auf die Bühne zu bringen und die Mädels so nicht nur zu präsentieren, sondern ihnen eine Erfahrung zu bieten, die für ihren weiteren professionellen Werdegang positiv sein konnte.” Kathrin Ellinghoven gehörte damals mit zur Formation.

Ihren Part hat inzwischen Maike Huppertz übernommen. Maike ist die jüngste der drei Sängerinnen, hat gerade ihr Abi gemacht und will erstmal auf Nummer sicher gehen, möchte Grundschullehramt Musik studieren.

Tamara lässt diese zurzeit im niederländischen Enschede ausbilden - klassischer Gesang. Anja studiert in Berlin Musical und Show und hat eine Bühnenpräsenz, die verblüfft.

Für die drei Sängerinnen ist „Fräuleinwunder” so eine Art Ferienjob. Für den „Vor-Pur-Auftritt” wurden Coversongs einstudiert. „Proben heißt, das Stück Musik so hinzukriegen, dass die meisten Bandmitglieder zufrieden sind. Da läuft dann so etwas wie ein mehr oder weniger demokratischer Prozess ab.
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