Forderung: „Schokoticket” auch für den AVV-Bereich

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Wegberg. Das „Schokoticket” für Schüler aus dem Einzugsbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat den Stadtrat in seiner vergangenen Sitzung beschäftigt.

Schüler, die aus Mönchengladbach eine Wegberger Schule besuchen, bekommen das sogenannte „Schokoticket”. Dieses erlaubt den Schülern, auch an Wochenenden oder Nachmittagen die öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifgebiet zu benutzen. Dadurch wird es den Schülern ermöglicht, mit ihrem Schülerticket nicht nur zur Schule, sondern auch bis nach Düsseldorf oder ins Ruhrgebiet zu fahren.

Diese Möglichkeit ist Schülern aus dem Einzugsbereich des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) nicht gegeben. Sie erhalten eine sogenannte „Streckenkarte”, die nur zur Nutzung der Verkehrsmittel auf dem Weg zur oder von der Schule berechtigt. Zur darüber hinausgehenden Nutzung des ÖPNV in den Ferien und im gesamten Tarifgebiet des AVV ist ein kostenpflichtiges Zusatzticket erforderlich.

In Gesprächen mit Bürgern sei immer wieder der Wunsch geäußert worden, ein übergreifendes System auch für Schüler aus dem AVV-Bereich anzubieten, hieß es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Eine derartige übergreifende Lösung werde aber von den Verkehrsverbunden nicht angeboten.

Dies soll sich nach Auffassung des Wegberger Rates ändern. Da der Rat keine direkte Zuständigkeit in der Sache hat, beschloss er, für eine Lösung an die entsprechenden Entscheidungsträger heranzutreten. So will er den Landrat bitten, sich in den entsprechenden Gremien des AVV für das Anliegen einzusetzen, das auch zu einer Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kreisgebiet beitragen würde.

Es soll aus Gründen der Gleichbehandlung geprüft werden, ob es eine Schülerfahrkarte ähnlich dem „Schokoticket” des VRR geben könnte, das auch zu Fahrten im gesamten AVV-Bereich und in den Bereich des VRR berechtigen würde.
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