Kreis Heinsberg - Ford T von 1909 führt Internationale Grenzland-Rallye an

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Ford T von 1909 führt Internationale Grenzland-Rallye an

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Sie freuen sich schon auf die 15. Internationale Grenzland-Rallye: BMW-Fahrer Georg Sommer, Winfried Peters (Oldtimer-IG Grenzland), Nicole Stoffels (Stadtmarketing Erkelenz), Claus Döbber (Dekra), Dieter Schuhmachers (Zeitungsverlag Aachen) und BMW-Fahrer Hermann-Josef Bongartz (v.l.n.r.). Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die Startnummer 1, die stets dem ältesten Oldtimer im Feld gebührt, wird auch bei der 15. Internationalen Grenzland-Rallye Werner Straube aus Jüchen an seinem betagten Gefährt montieren dürfen.

Mit einem Ford T aus dem Jahr 1909 stellt der Jüchener erneut das älteste Fahrzeug.

Das Nennbüro der Oldtimer-Interessengemeischaft Grenzland ist geschlossen, die Rallye ausgebucht. Rund 150 Automobile werden am Sonntag, 29. August, morgens ab 9.30 Uhr in Erkelenz an den Start rollen - auf dem Markt, wo nachmittags ab 14.15 Uhr die Zielankunft stattfindet. Sie verspricht in diesem Jahr mit einer kleinen Zeitprüfung besondere Spannung.

Unter den wenigen gemeldeten Vorkriegsfahrzeugen sind zwei Schmuckstücke von Lokalmatadoren aus dem Kreis Heinsberg: Der Erkelenzer Hubert Heinrichs mit einem Chevrolet Tourer von 1932 und der Hückelhovener Andreas Kupper mit einem Alvis Sport Special aus dem Jahr 1939.

Gefahren wird um den Großen Preis der Dekra, in deren Erkelenzer Niederlassung die Pressekonferenz zu dem Schnauferl-Spektakel stattfand. Claus Döbber von der Dekra betonte bei dieser Gelegenheit die Verbundenheit zur Oldtimer-Interessengemeinschaft. Die Dekra-Mitarbeiter hätten alle „ein bisschen Benzin im Blut” und sähen sich gerne alte Autos an, da sei es nicht nur Tradition, sondern auch eine Frage der Ehre, dass die Dekra dieses Ereignis unterstütze.

Auch in diesem Jahr steht die Rallye unter der Schirmherrschaft des Erkelenzer Bürgermeisters Peter Jansen. Nicole Stoffels vom Stadtmarketing unterstrich die Bedeutung der Traditionsveranstaltung für Erkelenz. Die Stadt sei von Anfang an Gastgeber dieser Rallye gewesen und leiste Unterstützung. Sie verwies auf den Ratsbeschluss, der dokumentiere, dass die Internationale Grenzland-Rallye zu den Highlights im Erkelenzer Terminkalender gehöre.

Wie gewohnt, wird die Veranstaltung vom Zeitungsverlag Aachen als Medienpartner begleitet; Regionalredakteur Dieter Schuhmachers übernimmt die Moderation in Erkelenz.

Georg Sommer aus Erkelenz, einer der Teilnehmer, zeigte sich zuversichtlich, was die Resonanz angeht: „Wenn das Wetter gut ist, dann ist der Marktplatz voll.”

Bislang fand die Internationale Grenzland-Rallye immer im Jahresrhythmus statt. Dies wird in Zukunft aber nicht mehr der Fall sein. Wie Fahrtleiter Winfried Peters erklärte, sei in der Oldtimer-Interessengemeischaft Grenzland beschlossen worden, diese Rallye nur noch alle zwei Jahre auszurichten. Dies bedeute: Nach der 15. Auflage in diesem Jahr werde die nächste Veranstaltung erst im August 2012 stattfinden. Organisatorische Gründe seien ausschlaggebend gewesen, so Peters. „Ich muss auch Rücksicht auf die Helfer nehmen.” In der Vergangenheit war es ohnehin immer schwieriger geworden, eine ausreichende Zahl freiwilliger Helfer für die Organisation zu gewinnen.
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