Firma Drekopf bleibt weitere sechs Jahre der Vertragspartner

Von: hewi
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Drekopf-Geschäftsführer Rich
Drekopf-Geschäftsführer Richard Ringering und der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen mit den neuen alten Mülltonnen. Foto: hewi

Erkelenz. In den Haushalten in der Stadt Erkelenz muss man sich nicht auf neue Mülltonnen einstellen. Denn der alte Entsorgungsdienstleister will auch in den nächsten sechs Jahren für einen reibungslosen Abtransport des Erkelenzer Mülls sorgen.

Das Unternehmen Drekopf konnte sich in einer EU-weiten Ausschreibung gegen die Mitbewerber durchsetzen. Der erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen zeigte sich erfreut darüber, dass das Unternehmen mit dem günstigsten Angebot weiter in Erkelenz präsent bleibt.

Schon vor fünf Jahren hatte das Mönchengladbacher Unternehmen bei der Ausschreibung die Nase vorne gehabt. Damals war es im Zusammenhang mit der Ausschreibung auch zu einer Klage eines unterlegenen Mitbewerbers gekommen, wie Gotzen erinnerte. Doch scheiterte diese Klage und wurde der Weg für Drekopf frei.

Gotzen stellte den Bürgern in Aussicht, dass es aufgrund des Angebotes im kommenden Jahr wohl nicht zu einer Erhöhung der Müllgebühren kommen werde. Vielleicht könnten sie sogar gesenkt , zeigte er sich vorsichtig zuversichtlich. Der Erkelenzer Stadtrat hat der Vergabe der Müllentsorgung an den alten neuen Entsorger zwischenzeitlich zugestimmt, und die Verträge sind bereits unterzeichnet. Die Einspruchsfristen gegen die Vergabe sind ebenfalls schon abgelaufen.

Vor fünf Jahren hatte Drekopf-Geschäftsführer Richard Ringering versprochen, dass das Unternehmen mit einer Sparte an den Standort Erkelenz ziehen werde. Dieses Versprechen wurde eingelöst. Zwischenzeitlich seien sämtliche Um- und Ausbauarbeiten am Recyclingzentrum an der Ferdinand-Clasen-Straße abgeschlossen, wie Ringering betonte. Mittlerweile bietet der Erkelenzer Standort 80 Arbeitsplätze. Als Zielmarke nannte Ringering 100 Arbeitsplätze.

Darüber hinaus kündigte er für das kommende Jahr Änderungen in der Abfuhrplanung an. Diese seien in der tagebaubedingten Umsiedlung begründet, erklärte er.

Ringering und Gotzen zeigten sich zuversichtlich, dass die Müllgebühren weiterhin stabil auf niedrigem Niveau blieben. Die hohen Preise für die Müllverbrennung seien überholt. „Wir wollen alles möglichst kostengünstig umsetzen”, erklärte Gotzen. Auch die Bürger könnten ihren Beitrag leisten, indem sie helfen Restmüll zu vermeiden, der immer noch die teuerste Gruppe der Müllgebühren darstelle.
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