Kreis Heinsberg - Feuerwehrleute stellen ihr Können unter Beweis

Staukarte

Feuerwehrleute stellen ihr Können unter Beweis

Von: defi
Letzte Aktualisierung:
7712864.jpg
Den Ernstfall probten Feuerwehrgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg auf dem Schulhof der Hauptschule Oberbruch. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Auch Petrus löschte fleißig mit beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg auf dem Gelände der Hauptschule Oberbruch. Unter den wachsamen Augen von 21 Schiedsrichtern, den Wehrleitern und stellvertretenden Wehrleitern der teilnehmenden Löschzüge, stellten insgesamt 42 Gruppen mit jeweils neun Wehrleuten aus dem gesamten Kreisgebiet ihr Können bei verschiedenen Übungen unter Beweis.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum freute sich, dass alle Teams die gestellten Aufgaben tadellos bewältigten und ihre verdienten Urkunden aus den Händen von Landrat Stephan Pusch entgegennehmen konnten. Der Landrat sagte: „Trotz widriger Wetterverhältnisse haben die Feuerwehrleute heute ihren hohen Leistungsstand und ihre beispielhafte Motivation unter Beweis gestellt.“ Auch der vorbildlichen Organisation dieses Leistungsnachweises durch den Kreisfeuerwehrverband zollte der Landrat Anerkennung.

Aufgeteilt in praktische und theoretische Bereiche, verlangte der Leistungsnachweis die volle Konzentration der Wehrleute.

Technische Fragen galt es zu beantworten, und im sportlichen Teil war ein Staffellauf zu absolvieren.

Nicht fehlen durfte natürlich die praktische Löschübung. Ein gefülltes Wasserbecken diente als Reservoir, das Löschfahrzeug pumpte, und mit Hilfe von B- und C-Rohren wurde der auf der anderen Schulhofseite liegende „Brandherd“ in Form einer Zieltafel bekämpft. Im Rahmen einer Sonderübung kam ein Fahrzeug des Löschzuges aus der Heinsberger Stadtmitte zu seinem letzten Einsatz.

Mit „Tatütata“ brauste der „Oldtimer“ auf den Schulhof und ein letztes Mal durfte die auf dem Dach des Fahrzeugs montierte Spritze ihren Dienst tun. „34 Jahre – ab in Rente“ hatten die Feuerwehrkameraden auf ein Transparent geschrieben, das die Front ­dieses ausgedienten Fahrzeugs schmückte. „Mit nur zwei Mann Besatzung ist der Wagen einfach nicht mehr zeitgemäß“, konstatierte der stellvertretende Kreisbrandmeister.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert