Kreis Heinsberg - Feuerwehrgruppen sind sehr motiviert am Werk

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Feuerwehrgruppen sind sehr motiviert am Werk

Von: defi
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Die Freiwillige Feuerwehr zeigte wieder einmal, was sie kann: Der Leistungsnachweis vom Kreisfeuerwehrverband Heinsberg wurde in Oberbruch ausgetragen. Foto: defi

Kreis Heinsberg. „Wasser marsch” lautete eines der Kommandos beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg, der auf dem Gelände der Hauptschule in Oberbruch ausgetragen wurde. Leider hatte aber auch der Wettergott dieses Kommando allzu wörtlich genommen und den 41 teilnehmenden Löschgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet, die ihr praktisches, sportliches und theoretisches Können unter Beweis stellten, Dauerregen beschert.

Seit 1974 wird dieser Leistungsnachweis vom Kreisfeuerwehrverband ausgerichtet. Auch in diesem Jahr erfüllten wieder alle Gruppen die an sie gestellten Anforderungen. Der Oberschiedsrichter, der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum, war mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden: „Alle Gruppen waren sehr gut motiviert trotz des schlechten Wetters.”

Auch Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper dankte den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Ebenso zufrieden zeigte sich Ludwig Schöpgens, Dezernent der Kreisverwaltung, der sich persönlich ein Bild vom Leistungsstand der heimischen Wehren machte.

Eine der Aufgabenstellungen des Leistungsnachweises lautete: „Löschangriff mit C-Rohren”. Dabei galt es, in einem vorgegebenen Zeitrahmen die notwendigen Schritte von der Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer bis zum Löschen des Brandes zu vollziehen. Der Schiedsrichterstab, in dem die Führungskräfte der örtlichen Feuerwehren vertreten waren, beobachtete dabei, ob der Maschinist nach dem Einsatzbefehl die Einsatzstelle mit Warnblink­anlage, Fahrlicht und Blaulicht ordnungsgemäß sicherte und wie zügig das Auslegen von Saugleitung, Verteilern, Schläuchen und Rohren vonstattenging.

Für den C-Rohr-Angriff mussten 40 Meter lange Schlauchleitungen ausgerollt werden und schließlich die Zielfeuer gelöscht werden. Ebenfalls geprüft wurde, ob alle Gruppenmitglieder die geforderten neun verschiedenen Feuerwehrknoten beherrschten. Ein Staffellauf und die Beantwortung eines Fragenkatalogs zu Themengebieten wie Digitalfunk, Rettungsgeräte, Löschfahrzeuge und Gefahren der Einsatzstelle rundeten die Aufgabenstellungen ab.

Im Rahmen des Leistungsnachweises realisierte das DRK nunmehr zum vierten Mal eine Bluspendeaktion, an der sich in diesem Jahr mehr als 50 Personen beteiligten.
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