Fast so wie auf dem Jacobsweg

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Günter Merkens (re) vom Heimatverein Erkelenz führte auch Bewohner an den Jakobsweg heran. Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Das war ein wunderschöner Morgen, die Gedanken zum Jakobsweg haben mich sehr berührt”, lobt Helga Schwardt aus dem Betreuten Wohnen im St. Lambertus Altenheim in Hückelhoven. Sie bedauert, sich ihren Herzenwunsch, selber nach Santiago de Compostela zu pilgern, aus gesundheitlichen Gründen nicht erfüllen zu können.

Helga Schwardt hat, wie viele andere Gäste, die Eröffnung der Fotoausstellung mit Bildern von Michael Schildmann aus Oldenburg, zum Jakobsweg Altenzentrum besucht, weil sie vom Jakobsweg fasziniert ist.

In eindrucksvollen Bildern auf einer großen Leinwand begleiteten wunderschöne Landschaften die Ansprachen der Referenten und des Ausstellers. Günther Merkens, Vorsitzender des Heimatvereins Erkelenz zitiert Nelli Sachs „Alles beginnt mit der Sehnsucht” um zu erklären, was die Faszianation des Jakobsweges ausmacht. Für dieses Ziel brauche man Zeit und müsse mit Leib, Geist und Seele auf den Camino (den Weg) eintauchen. Die Besucher konnten intensiv an dieser Erfahrung teilhaben, als das Trio „Harmonie univeresell” zwischen den Wortbeiträgen Stücke von Haydn oder aus dem Barock spielte. Michael Schildmann pilgerte ebenfalls nach Santiago de Compostela. Er ist ein passionierter Fotograf und hatte als solcher seine Kamera auch auf dem Jakobsweg dabei.

Für jeden Tag seiner Pilgerreise suchte er ein Bild aus. Die insgesamt 46 Bilder, auf denen er Natur, Menschen und Begegnungen festgehalten hat, sind noch bis zum 31. März im Altenzentrum an der Melanchthonstraße 7 zu sehen. Zu einer Pilgerreise gehöre auch die Stärkung mit Brot und Wein, so Günther Merkens. Beides wurde den Besuchern auf passend gedeckten Tischen, auf denen sich auch die Jakobsmuschel wiederfand, geboten. Schmalzbrote, Rotwein und ein gemeinsames Mittagessen bei Klaviermusik, wie der „Irische Segensgruß”, von Viktor Wassenhoven vorgetragen, rundeten die Veranstaltung ab.

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