Fahrplanwechsel: Änderungen im Busverkehr

Von: gs
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Bereichsleiter West-Verkehr, U
Bereichsleiter West-Verkehr, Udo Winkens (l.), und Abteilungsleiter Burkhard Heine stellen den am Sonntag in Kraft tretenden Fahrplan vor. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Am Sonntag, 11. Dezember, tritt der neue Fahrplan der West Energie und Verkehr in Kraft. Burkhard Heine, Abteilungsleiter Verkehrsverwaltung und Planung stellte am Donnerstag die Änderungen für den Kreis Heinsberg vor.

„Wir haben eine Reihe von Verstärkerfahrten für den Schulbetrieb zum Fahrplanwechsel 2011/2012 in den regulären Fahrplan aufgenommen”, geht Heine auf wichtige Neuerungen ein.

So wird die bisherige Verstärkerfahrt der SB1 während der Schultage um 13.07 Uhr von Geilenkirchen nach Gerderath zur Linienfahrt und fährt dann bis Erkelenz - allerdings bedient sie nicht den Zentralen Omnibusbahnhof. Auch bei den Linien 401, 405, 409, 413, 435 und 438 werden Verstärkerfahrten in den Linienverkehr übernommen und zum Teil verlängert.

Alle Linienfahrten der SB4 fahren mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans den Gewerbepark Gipco in Erkelenz an, zudem wird eine zusätzliche Fahrt um 7.14 Uhr von Palenberg nach Erkelenz eingerichtet. Bei der Linie 418 von Erkelenz nach Tetelrath beginnt die bisherige 11.59 Uhr-Fahrt um 11.55 Uhr und wird bis Niederkrüchten verlängert. Die Fahrt um 16.15 Uhr ab Erkelenz bedient künftig auch Kehrbusch, Isengraben und Flassenberg.

Die 15.12 Uhr-Fahrt der Linie 435 ab Geilenkirchen Bahnhof beginnt künftig um 15.07 Uhr und bedient in Geilenkirchen zusätzlich das Schulzentrum. Ein Vorteil für die Kunden: Es entfällt das Umsteigen in Gangelt. Um einige Anschlüsse an bestehende Linien zu gewährleisten werden bei der 436 in Tüddern-Apotheke die Fahrten um 5.49 Uhr und 6.33 Uhr um vier, beziehungsweise fünf Minuten vorverlegt. Die Linie 437 ab Geilenkirchen wird mit dem neuen Fahrplan zusätzlich Niederbusch anschließen.

Minimale Veränderungen wird es auch bei den RVE-Linien 472, 491, 493 und 495 geben. In Heinsberg-Hülhoven entsteht eine neue Haltestelle „Gangelter Straße” auf der Grebbener Straße für Linien mit dem Verlauf über Oberbruch. Der Linienstart der SB3 wird am Geilenkirchener Bahnhof künftig an der Abfahrtposition der 435 und 437 vorgenommen. Somit fahren alle Busse in Richtung Gangelt/Selfkant dann am gleichen Bussteig ab. Auch am Bahnhof Übach-Palenberg werden einige Abfahrtpositionen optimiert.

Bereichsleiter West-Verkehr, Udo Winkens stellte mit dem so genannten QR-Code eine aktuelle Neuerung vor. Dieser QR-Code (Quick Response) ist ab sofort als quadratisches Pixelfeld auf dem Fahrplanaushang an den Haltestellen aufgebracht. In dem Code befinden sich aktuelle, auf die Haltestellen bezogene Fahrplaninformationen. Den QR-Code-Reader gibt es als App für jedes Handy-Betriebssystem. Nach der Installation kann über das Mobiltelefon der Code über die Handy-Kamera eingelesen und die gewünschte Information anschließend über eine Internetverbindung abgerufen werden. Die durch den QR-Code aufgebaute Internetverbindung kann als Link im Mobiltelefon abgespeichert werden.

„Ziel ist es, in naher Zukunft eine Fahrplanauskunft in Echtzeit zu gewähren”, erläutert Udo Winkens. Dies habe den Vorteil, dass auch eventuelle Verspätungen der Busse bei dieser Auskunft berücksichtigt werden.

Winkens macht darauf aufmerksam, dass das 360-seitige Fahrplanbuch kostenlos an Fahrkunden ausgegeben wird. Es ist im Kundenzentrum Verkehr in Geilenkirchen sowie in den NEW-Energie-Kundenzentren in Erkelenz, Geilenkirchen und Heinsberg, im Kreishaus Heinsberg, in den Rathäusern der Kommunen im Kreis sowie in den AVV-Vorverkaufsstellen im Bedienungsgebiet erhältlich.

Er wies auch auf die Ausweitung der videogestützten Fahrgastraumüberwachung aufmerksam. „Die West hat sich entschlossen, noch in diesem Jahr 15 weitere Omnibusse mit dem Videoüberwachungssystem auszustatten.” Damit seien nun 24 Gelenkbusse und 20 Standardbusse mit Videokameras ausgerüstet und das mache die Hälfte der gesamten West-Flotte aus. Die Videoüberwachung habe sich bewährt und viele Vandalismusschäden verhindert.

So sei die durch Vandalismus entstandene Schadenssumme seit Einführung der Videoüberwachung 2006 von 200.000 Euro auf aktuell 50.000 Euro im Jahr zurück gegangen.
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